Storytelling auf Print-Werbemitteln

Storytelling auf Werbemitteln
Gedruckte Werbung bietet zu wenig Platz für Storytelling? Mit der richtigen Konzeption und Kreativität funktioniert das Stilmittel auch auf kleinem Raum.

Storytelling ist eine der effektivsten Marketing-Strategien und kommt vor allem in mehrseitigen Druckprodukten, auf Webseiten sowie in der Radio- oder TV-Werbung zum Einsatz. Auf klassischen Print-Werbemitteln wird dagegen nur selten auf das bewährte Stilmittel zurückgegriffen. Dabei braucht es keinen minutenlangen TV-Spot oder ein ganzes Magazin, um mit einer Geschichte zu werben. Auch auf dem kleinsten Werbemittel ist Platz für Storytelling – oder zumindest für einen Teil davon als Part eines großen Ganzen.

Vorteile des Storytellings

Storytelling als Stilmittel darf durchaus wörtlich genommen werden: Es geht darum, Geschichten zu erzählen. Denn Geschichten können nicht nur trockene Informationen, Fakten oder Zahlen ansprechend vermitteln, sie wecken vor allem auch Emotionen beim Rezipienten – und Emotionen sind der Schlüssel zu unserem Langzeitgedächtnis. Die Verbindung von bestimmten Bildern, Musik oder Personen mit Produkten ist deshalb besonders stark und hält in der Regel viele Jahre oder gar ein ganzes Leben lang. Dabei steht das Unternehmen bzw. sein Produkt gar nicht im Vordergrund, sondern wird eher nebenbei beworben. Allerdings besteht hierbei auch die Gefahr, das Produkt zu sehr in den Hintergrund zu rücken. Hier kann ein Slogan oder Spruch am Ende helfen. Dazu zwei recht aktuelle Beispiele aus der TV-Werbung: Den Hund als Löwen zu verkleiden, damit das Baby keine Angst mehr vor ihm hat, ist eine rührende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. Aber wofür sollte der Spot noch mal werben? Gegenbeispiel: Der Ninja, der zu Mr. Bean wird, wenn er hungrig ist. Die lustige Handlung sorgt, gepaart mit der klaren Produktpositionierung sowie dem eingängigen Slogan, dafür, dass wir sofort die Verknüpfung zu dem Schokoriegel herstellen.

Wenig Platz optimal nutzen

Anders als bei Bewegtbild gestaltet sich Storytelling bei Werbemitteln wie Printanzeigen, Flyern oder Plakaten naturgemäß ein wenig schwieriger. Der geringere Raum erfordert nicht nur eine große Portion Kreativität, sondern auch eine besonders gute Planung und Konzeption. Dann können Sie auch mit wenigen Bildern und Worten dieselben Emotionen hervorrufen, zum Beispiel Neugier, Spaß oder auch Betroffenheit. Binden Sie Ihre Werbemittel als Teil einer größeren Kampagne, die auf Storytelling basiert, ein. Zeigen Sie dazu Auszüge, nutzen Sie dieselben Slogans oder arbeiten Sie mit derselben Figur. Wiedererkennung ist eines der wichtigsten Merkmale des Storytellings. Oder beginnen Sie Ihre Geschichte auf einem Druckmedium und führen Sie sie online mit einem Video fort. Nutzen Sie dazu einen QR-Code, den die Rezipienten ganz einfach mit dem Handy scannen können.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Wollen Sie eine abgeschlossene Geschichte auf Ihrem Werbemittel erzählen, eignen sich dazu am besten Bilder. Denn wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Ein Beispiel: An einem Tisch in einem gemütlichen Gastraum sitzt eine Gruppe von vier Menschen, unterhält sich und scheint sich dabei bestens zu amüsieren. Ein weiteres Pärchen kommt eben hinzu und wird freundlich begrüßt. Im Hintergrund kommt der Kellner mit einem Tablett voll leckerer Pizza und Pasta auf den Tisch zu. Keine Szene aus einem Film oder einem TV-Spot, sondern eingefangen in einem einzigen Bild.
Einem Bild, das gleich mehrere Aussagen hat, Emotionen weckt und Informationen liefert, unterstützt durch den beistehenden Text. So weiß der Betrachter, dass es sich um ein italienisches Restaurant handelt, in dem leckerste Pizza und Pasta angeboten werden, dass die Atmosphäre freundlich und gemütlich ist, dass man es sich dort gut gehen lassen kann. Die Menschen an dem Tisch sind offensichtlich gut befreundet und da sie nicht alle zum selben Zeitpunkt kommen, haben sie sich wohl vorher verabredet. Durch Utensilien auf und neben dem Tisch lässt sich die Geschichte in die Vergangenheit oder die Zukunft weiter ausbauen. Zum Beispiel mit Tennisschlägern, die an der Wand lehnen oder Kinokarten, die auf dem Tisch liegen. Alles in allem keine große und aufregende Geschichte – aber eine Geschichte und damit ein Beispiel für effektives Storytelling auf möglichst wenig Raum. Ach ja, geworben wird natürlich für die Pizzeria.

Das passende Werbemittel für Sie

Möchten Sie Storytelling für Ihre Werbung nutzen, schließen Sie klassische Print-Werbemittel wie Flyer, Plakate, Banner oder Anzeigen nicht bereits im Vorhinein von Ihrer Kampagne aus. Binden Sie sie vielmehr in diese ein und profitieren Sie so von einer noch höheren Reichweite. Oder erzählen Sie abgeschlossene, kleine Kurzgeschichten, die Ihre (potenziellen) Kunden mit Emotionalität, Unterhaltung oder Know-how fesseln. Mit FLYERALARM haben Sie dabei einen verlässlichen und professionellen Partner an Ihrer Seite, der Ihnen eine umfangreiche Auswahl verschiedenster Werbemittel bietet. Von klassischen Druckprodukten über großformatige Werbetechnik bis hin zu beliebten und praktischen Give-aways.

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Raphael

Über Raphael

Interessiert sich am meisten für neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, also was man außer Papier noch so alles bedrucken kann. Schreibt nach dem Motto: Was gibt es Schöneres als ein witziges, geistreiches oder komplett absurdes Wortspiel? Genau, zwei.

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