{"id":130175,"date":"2024-09-05T07:22:49","date_gmt":"2024-09-05T05:22:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/?p=130175"},"modified":"2026-03-27T13:23:05","modified_gmt":"2026-03-27T12:23:05","slug":"kuenstliche-intelligenz-tools-im-business-alltag-integrieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/kuenstliche-intelligenz-tools-im-business-alltag-integrieren\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Tools im Business-Alltag integrieren"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; column_margin=&#8220;default&#8220; column_direction=&#8220;default&#8220; column_direction_tablet=&#8220;default&#8220; column_direction_phone=&#8220;default&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; row_border_radius=&#8220;none&#8220; row_border_radius_applies=&#8220;bg&#8220; overflow=&#8220;visible&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; gradient_direction=&#8220;left_to_right&#8220; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220; bg_image_animation=&#8220;none&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_tablet=&#8220;inherit&#8220; column_padding_phone=&#8220;inherit&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; column_element_direction_desktop=&#8220;default&#8220; column_element_spacing=&#8220;default&#8220; desktop_text_alignment=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_backdrop_filter=&#8220;none&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_position=&#8220;default&#8220; gradient_direction=&#8220;left_to_right&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; animation_type=&#8220;default&#8220; bg_image_animation=&#8220;none&#8220; border_type=&#8220;simple&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][vc_column_text]K\u00fcnstliche Intelligenz ist l\u00e4ngst im Alltag angekommen \u2013 zumindest gef\u00fchlt. Tools wie ChatGPT sorgen f\u00fcr Staunen, Bilder und Videos entstehen in Sekunden, Prozesse scheinen sich fast von selbst zu automatisieren. Doch was davon bringt Unternehmen wirklich weiter? Und wie gelingt der Schritt von der Spielerei zur nachhaltigen L\u00f6sung? Wir haben KI-Experte Niklas Volland gefragt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; column_margin=&#8220;default&#8220; column_direction=&#8220;default&#8220; column_direction_tablet=&#8220;default&#8220; column_direction_phone=&#8220;default&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; row_border_radius=&#8220;none&#8220; row_border_radius_applies=&#8220;bg&#8220; overflow=&#8220;visible&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; gradient_direction=&#8220;left_to_right&#8220; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220; bg_image_animation=&#8220;none&#8220;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_tablet=&#8220;inherit&#8220; column_padding_phone=&#8220;inherit&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; column_element_direction_desktop=&#8220;default&#8220; column_element_spacing=&#8220;default&#8220; desktop_text_alignment=&#8220;default&#8220; tablet_text_alignment=&#8220;default&#8220; phone_text_alignment=&#8220;default&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; column_backdrop_filter=&#8220;none&#8220; column_shadow=&#8220;none&#8220; column_border_radius=&#8220;none&#8220; column_link_target=&#8220;_self&#8220; column_position=&#8220;default&#8220; gradient_direction=&#8220;left_to_right&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243; tablet_width_inherit=&#8220;default&#8220; animation_type=&#8220;default&#8220; bg_image_animation=&#8220;none&#8220; border_type=&#8220;simple&#8220; column_border_width=&#8220;none&#8220; column_border_style=&#8220;solid&#8220;][tabbed_section style=&#8220;default&#8220; tab_change_animation=&#8220;fade&#8220; alignment=&#8220;left&#8220; spacing=&#8220;default&#8220; tab_color=&#8220;Accent-Color&#8220; vs_content_animation=&#8220;fade&#8220; vs_link_animation=&#8220;opacity&#8220; vs_navigation_alignment=&#8220;left&#8220; vs_navigation_width_2=&#8220;25%&#8220; vs_navigation_func=&#8220;default&#8220; vs_navigation_width=&#8220;regular&#8220; vs_navigation_spacing=&#8220;15px&#8220; vs_navigation_mobile_display=&#8220;visible&#8220; vs_tab_spacing=&#8220;5%&#8220;][tab icon_family=&#8220;none&#8220; title=&#8220;Podcast-Folge direkt anh\u00f6ren&#8220; id=&#8220;1767106386571-6&#8243; tab_id=&#8220;1767106386572-7&#8243;][vc_raw_js]JTNDc2NyaXB0JTIwY2xhc3MlM0QlMjJwb2RpZ2VlLXBvZGNhc3QtcGxheWVyJTIyJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cHMlM0ElMkYlMkZwbGF5ZXIucG9kaWdlZS1jZG4ubmV0JTJGcG9kY2FzdC1wbGF5ZXIlMkZqYXZhc2NyaXB0cyUyRnBvZGlnZWUtcG9kY2FzdC1wbGF5ZXIuanMlMjIlMjBkYXRhLWNvbmZpZ3VyYXRpb24lM0QlMjJodHRwcyUzQSUyRiUyRmVyZm9sZ3NkcnVja3BvZGNhc3QucG9kaWdlZS5pbyUyRjMxLWtpLWludGVncmllcmVuJTJGZW1iZWQlM0Zjb250ZXh0JTNEZXh0ZXJuYWwlMjIlM0UlM0MlMkZzY3JpcHQlM0U=[\/vc_raw_js][\/tab][tab icon_family=&#8220;none&#8220; title=&#8220;Transkript&#8220; id=&#8220;1767106386594-6&#8243; tab_id=&#8220;1767106386595-3&#8243;][vc_column_text]<a href=\"#kapitel1\">Kapitel 1: Intro<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel2\">Kapitel 2: Investitionsbereitschaft f\u00fcr Zukunftstechnologien in unsicheren Zeiten<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel3\">Kapitel 3: H\u00e4ufige Denkfehler von Unternehmen<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel4\">Kapitel 4: KI-Einstieg zwischen Aufbruch und Datenschutzrisik<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel5\">Kapitel 5: Wilder Westen der Anwendungsm\u00f6glichkeiten<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel6\">Kapitel 6: Welche K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcrs Unternehmen nutzen?<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel7\">Kapitel 7: Keine Angst vor K\u00fcnstlicher Intelligenz!<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel8\">Kapitel 8: Wie hilft BYTABO bei der KI-Integration?<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel9\">Kapitel 9: Pers\u00f6nliche KI-Sch\u00e4tze<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel10\">Kapitel 10: Zukunftsausblick in die K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a><br \/>\n<a href=\"#kapitel11\">Kapitel 11: Outro<\/a>[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel1\">Kapitel 1: Intro<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Herzlich willkommen bei Erfolgsdruck \u2013 Stories aus dem Mittelstand, dem FLYERALARM Podcast \u00fcber druckreife Marketing- und Businessideen. Ich bin Doreen.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Und ich bin Marco. Und heute sprechen wir \u00fcber k\u00fcnstliche Intelligenz. In Folge 13 haben wir da schon mit Kai Spriestersbach dr\u00fcber gesprochen. Kai hat uns damals eher so die Basics erkl\u00e4rt und uns so ganz grundlegende Funktionen von Large Language Models n\u00e4hergebracht. Heute wird\u2019s aber ein bisschen konkreter.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Denn wir haben heute Niklas Volland eingeladen und er hat auch eine echte Passion f\u00fcr das Thema k\u00fcnstliche Intelligenz und KI-Tools. Er ver\u00f6ffentlicht als Experte regelm\u00e4\u00dfig Content auf Social Media zu seinem Herzensthema, und er ist der Mitgr\u00fcnder der BYTABO GmbH. BYTABO unterst\u00fctzt mittelst\u00e4ndische Unternehmen bei den Themen Digitalisierung und Automatisierung und daf\u00fcr integrieren sie KI-Tools und eigene KI-Softwareentwicklungen in bestehende Unternehmensprozesse. Wie und warum sie das machen \u2013 das erz\u00e4hlt er uns jetzt.<\/p>\n<p>Hallo Niklas, und sch\u00f6n, dass du in unserem Podcast da bist.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, vielen Dank! Ich freue mich sehr hier zu sein und freue mich sehr mit euch ins Gespr\u00e4ch zu gehen.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Dankesch\u00f6n!\u00a0 Wann ist denn der Erfolgsdruck in deinem Job am gr\u00f6\u00dften?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja gut, ich w\u00fcrde sagen, als Unternehmer hat man letzten Endes eigentlich immer Erfolgsdruck. Ich denke, gerade in einer aktuell gesamtwirtschaftlich nat\u00fcrlich auch nicht gerade einfachen Lage gibt es an vielen Stellen verschiedene Herausforderungen. Egal, ob es darum geht, f\u00fcr Kunden gute Konzepte zu entwickeln \u2013 Konzepte, die dann auch faktisch wirklich funktionieren, das muss nat\u00fcrlich immer sichergestellt werden, von da her ein hoher Druck. Andererseits nat\u00fcrlich auch generell als Unternehmer immer das Thema Strategieentwicklung, ums Team k\u00fcmmern, aber nat\u00fcrlich auf der anderen Seite auch technologisch nicht den Durchblick zu verlieren. Das bringt nat\u00fcrlich aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Entwicklungen, gerade im KI-Bereich, auch einen gewissen Druck mit sich. Also ich w\u00fcrde sagen, es sind vielseitige Herausforderungen, aber das liebe ich auch sehr, deswegen bin ich auch Unternehmer geworden.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel2\">Kapitel 2: Investitionsbereitschaft f\u00fcr Zukunftstechnologien in unsicheren Zeiten<\/h3>\n<p><em>Marco<\/em>: Du hast gerade schon von der wirtschaftlich im Moment eher herausfordernden Lage gesprochen. Und jetzt ist aber das Thema KI, mit dem du dich ja hauptberuflich besch\u00e4ftigst, etwas ganz Neues. Das hei\u00dft, man musste erst einmal viel Zeit und Energie investieren, um sich damit auszukennen. Wie viel Zeit und Energie sind denn so Unternehmen im Moment bereit, f\u00fcr so eine neue Zukunftstechnologie zu investieren, wenn das aktuelle Gesch\u00e4ft eh schon nicht perfekt l\u00e4uft?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, an vielen Stellen zu wenig, was aus meiner Sicht damit zu tun hat, dass man einfach den Mehrwert des Themas und der Technologie nicht vollumf\u00e4nglich versteht, weil man nat\u00fcrlich mit KI und dem sinnvollen Einsatz von KI-Technologien viele Herausforderungen, die Unternehmen gerade haben, gut bew\u00e4ltigen kann wie z.\u202fB. eben Kosten zu senken, Personal zu entlasten, L\u00fccken zu schlie\u00dfen in Unternehmen, die durch Fachkr\u00e4ftemangel etc. entstehen. Von daher ist es eigentlich ein Thema, was wirklich viele L\u00f6sungen mit sich bringt. Aber man muss sich eben damit besch\u00e4ftigen, man muss ins Thema eintauchen, und man kann auch aus Sicht der Gesch\u00e4ftsleitung \u00a0das Thema nicht delegieren, sondern es ist ganz wichtig, sich eben auch als Unternehmenslenker oder -lenkerin zumindest mal an der Oberfl\u00e4che damit auseinanderzusetzen und ein bisschen die Zusammenh\u00e4nge zu verstehen. Da ist leider an vielen Stellen noch nicht so die Bereitschaft da.<\/p>\n<p>Wir merken aber, die kommt immer mehr. Es ist nat\u00fcrlich \u00fcberall ein Thema. Es gibt immer mehr Use Cases und Case Studies, auch aus dem Mittelstand, also Unternehmen, die das Ganze erfolgreich umsetzen. Und der Mittelstand ist klassisch auch einfach ein Bereich oder das sind Unternehmen, die sich auch viel orientieren daran, was andere sowohl in der eigenen als auch au\u00dferhalb der eigenen Branche tun. Das hei\u00dft, es ist gerade so eine Dynamik, die sich einfach immer mehr auswirkt. Und somit bin ich da sehr positiv, dass das Ganze sich in eine sehr gute Richtung entwickelt.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel3\">Kapitel 3: H\u00e4ufige Denkfehler von Unternehmen<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Welche Denkfehler machen denn viele Unternehmen oder einige Unternehmen, die auf euch zukommen? Also erwarten viele jetzt von euch direkt Wunder oder gehen mit falschen Erwartungen ran?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, ich denke, das liegt so ein bisschen in der Natur der Sache, dass man ausgehend von den ersten Wow-Momenten, die man einfach hatte mit ChatGPT, wo man wirklich auf einmal Informationen bekommen hat oder auch Probleme gel\u00f6st bekommen hat, wo man niemals damit gerechnet hat, dass das die KI kann. Dass sich dieser Wow-Effekt dann \u00fcbertr\u00e4gt in so eine Erwartungshaltung: &#8222;Wow, egal in welchem Anwendungsfall ich KI jetzt einsetze, sie muss mir immer so hervorragende L\u00f6sungen liefern.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn wir uns dann aber zum Beispiel das Thema Prompts mal anschauen, also die Textbefehle, die man in die KI-Systeme eintr\u00e4gt, da ist es nat\u00fcrlich sehr, sehr wichtig, dass man gewisse Dinge ber\u00fccksichtigt, ausreichend Kontext mitgibt. Ja, einfach die Informationen bereitstellt, die solche Systeme brauchen, um auch wirklich helfen zu k\u00f6nnen. Und da geht\u2019s eigentlich schon los, dass viele dann schlechte Prompts schreiben und dann auch entsprechend schlechte Qualit\u00e4t in den Antworten bekommen und dann sagen: &#8222;Ach, das taugt doch alles nichts.&#8220;<\/p>\n<p>Also es ist schon so, dass man den h\u00e4ufigen Denkfehler beobachten kann: \u201eKI kann alles l\u00f6sen, sofort, ist das Wundermittel.\u201c Ist eben nicht so. Ja, man muss wirklich im Detail reingucken, den Kontext bereitstellen. Ein zweiter Denkfehler, den wir auch sehr h\u00e4ufig haben, ist, dass man sagt: &#8222;Okay, die Technologie ist hier das Wundermittel. Man setzt die Technologie ein, kriegt dann alle Probleme gel\u00f6st.&#8220; Vergisst aber total dabei, dass man halt die Menschen auch mitnehmen muss. Am Ende sind es Menschen, die diese Systeme und Technologien benutzen.<\/p>\n<p>KI ist \u2013 erfahrungsgem\u00e4\u00df, haben wir auch in extrem vielen Transformationsprojekten gesehen \u2013 einfach ein sehr sensibles Thema, was bei Menschen h\u00e4ufig auch \u00c4ngste hervorruft. Also klar, die fragen sich dann auch: &#8222;Was bedeutet das jetzt, wenn wir hier mit KI Prozesse automatisieren? Verliere ich jetzt meinen Job? Oder was bedeutet das \u2013 Rationalisierung, Automatisierung?&#8220;<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, bringt einfach Unsicherheit, Verunsicherung mit sich. Das hei\u00dft, auch wirklich das Thema Mensch zu ber\u00fccksichtigen, ist ein extrem wichtiger Punkt. Das hei\u00dft, der Denkfehler hier ist: Man konzentriert sich nur auf Technologie und dann l\u00e4uft es schon. Nein. Man muss sich genauso um die Menschen k\u00fcmmern, weil sonst funktionierts am Ende eben auch nicht.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Also der Erfolg und Misserfolg von k\u00fcnstlicher Intelligenz steht und f\u00e4llt mit menschlicher Intelligenz.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Absolut! Kann man so sagen, auf jeden Fall. Ich sehe das Ganze absolut als eine Synergie. Da braucht es nach wie vor beide Seiten, sonst funktioniert&#8217;s am Ende nicht.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel4\">Kapitel 4: KI-Einstieg zwischen Aufbruch und Datenschutzrisiko<\/h3>\n<p><em>Marco<\/em>: Jetzt arbeiten Doreen und ich im Arbeitsalltag schon sehr regelm\u00e4\u00dfig mit k\u00fcnstlicher Intelligenz. Als wir damit aber angefangen haben, ist uns irgendwann wie Schuppen von den Augen gefallen: \u201eMoment \u2013 d\u00fcrfen wir das \u00fcberhaupt?\u201c Also da haben wir erstmal so ein paar Schleifen mit unserer Legal-Abteilung gedreht und dann kam: &#8222;Okay, ja, das, was wir tun, ist in Ordnung. Aber es gibt doch einige F\u00e4lle, die nicht in Ordnung w\u00e4ren.\u201c Was sind denn da so deine Erfahrungswerte? Kann man als Unternehmen einfach mal anfangen? Oder begeht man quasi wenn man unbedacht einfach KI startet, schon den ersten Datenschutzversto\u00df?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Es macht auf jeden Fall sehr viel Sinn, sich als Unternehmen Gedanken zu machen: In welchen Use Cases und auch mit welchen Daten wollen wir KI einsetzen? Denn wenn man die Mitarbeitenden einfach auf die Systeme losl\u00e4sst, dann l\u00e4uft man de facto Gefahr, dass hier wirklich Daten und Informationen ins System reingespielt werden, bei denen das vielleicht nicht passieren sollte. Konkret spreche ich hier \u00fcber personenbezogene Daten zum Beispiel oder eben auch sehr sensible, vertrauliche Informationen aus Unternehmen. Keine Ahnung, irgendwelche Finanz-Excels etc. ChatGPT kann hervorragend mit so etwas arbeiten, ja, kann so etwas hervorragend auswerten. Das verleitet nat\u00fcrlich ein bisschen dazu, einfach da auch alles blind reinzuschmei\u00dfen, weil man halt wirklich eine Arbeitserleichterung bekommt.<\/p>\n<p>Ja, das ist so. Aber auf der anderen Seite muss man sich eben immer bewusst machen: Wir haben es hier mit einem US-amerikanischen Unternehmen zu tun. Das hei\u00dft, man schickt seine Daten in die USA und das ist ja per se aus Perspektive der DSGVO schon mal problematisch. Das hei\u00dft, wenn man bei der DSGVO wirklich hier auf Nummer sicher gehen will, dann muss man sich schon sehr, sehr genau \u00fcberlegen, in welchen Use Cases man ChatGPT zum Beispiel verwendet. Unkritisch sehe ich das Ganze bei Informationen, die sowieso ver\u00f6ffentlicht werden. Das hei\u00dft zum Beispiel Marketing-Content, also einen Post zu schreiben f\u00fcr verschiedene Plattformen, vielleicht Podcasts zu transkribieren, daraus wieder irgendeinen Content abzuleiten. Solche Themen sind aus meiner Sicht eher unkritisch.<\/p>\n<p>Aber sobald es wirklich um personenbezogene Daten geht oder, wie gesagt, sensible Unternehmensinformationen, w\u00fcrde ich da eher Abstand nehmen von ChatGPT. Da gibt\u2019s andere L\u00f6sungen \u2013 Langdock zum Beispiel ist so ein Unternehmen, eine Anwendung aus Deutschland, die im Prinzip wie ChatGPT funktioniert, nur eben in DSGVO-konformer Art und Weise. Da sind dann solche Systeme wahrscheinlich eher sinnvoll. Das hei\u00dft, definitiv sollte man sich als Unternehmen Gedanken dar\u00fcber machen: Welche Tools wollen wir einsetzen, in welchen Anwendungsf\u00e4llen und welche Daten d\u00fcrfen unsere Mitarbeitenden in die Systeme reingeben und welche eben nicht. Und das sollte am Start stehen eigentlich von der KI-Reise, w\u00fcrde ich sagen.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel5\">Kapitel 5: Wilder Westen der Anwendungsm\u00f6glichkeiten<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Du hast ja gerade schon angeschnitten: Es gibt unheimlich viele Tools, wenn man sich damit besch\u00e4ftigt. F\u00fcr die klitzekleinsten Anwendungen, f\u00fcr YouTube-Transkripte, um Bilder und Videos zu erstellen und so weiter und so weiter. Ist die KI-Landschaft gerade irgendwie Wilder Westen, oder kommt nur uns das so vor?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Die ist definitiv Wilder Westen \u2013 absolut. Also wenn man sich das mal anschaut, wenn man den Markt beobachtet, dann sieht man tats\u00e4chlich eigentlich t\u00e4glich wirklich Hunderte von Tools, die neu an den Markt kommen. Ich denke, jeder will ein St\u00fcck weit profitieren einfach von dieser aktuellen Bewegung. Es ist ja definitiv auch ein hohes Potenzial da. Also es ist so, dass generative KI wirklich komplett neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Automatisierungen mit sich bringt und somit auch die M\u00f6glichkeiten, hier wirklich total spannende und sehr hilfreiche Anwendungen auch aufzusetzen. Deswegen ist es eigentlich nur eine logische Konsequenz dieser neuen Potenziale, die sich da am Markt ergeben haben und ergeben.<\/p>\n<p>Es ist sehr spannend, auch mal so ein bisschen unter die Haube zu gucken. Tats\u00e4chlich ist es n\u00e4mlich so, dass extrem viele Anwendungen im Prinzip auf der Schnittstelle von OpenAI aufsetzen. Das hei\u00dft, unter der Haube sehen wir dann auch nur OpenAI. Es passiert sehr viel Prompt Engineering im Hintergrund, das bedeutet, man hat eine Oberfl\u00e4che von der Anwendung, gibt dort spezifische Informationen ein, die werden im Hintergrund \u00fcber einen Prompt in spezifischer Art und Weise an OpenAI geschickt. Dann gibt&#8217;s einen Output, und der wird \u00fcber die Oberfl\u00e4che wieder ausgegeben. Das hei\u00dft, es gibt einfach so ein paar Anbieter, die sind ganz zentral \u2013 nat\u00fcrlich allen voran OpenAI. Das ist das Gehirn von, w\u00fcrde ich mal sagen, 90 bis 95 % der ganzen Anwendungen, die da am Markt entstehen.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Wow!<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, das ist wirklich so. Und somit ist es sehr spannend, sich das auch mal unter der Haube anzugucken. Aber ihr habt absolut recht: Definitiv ist hier gerade absolut Wilder Westen aktuell.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Meine Lieblings-KI ist eine k\u00fcnstliche Intelligenz, die meine ganz pers\u00f6nliche Zukunft mithilfe von digitalen Tarotkarten vorhergesagt hat.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ah, okay!<\/p>\n<p>Marco: Demnach ist diese Woche sehr gut f\u00fcr unsere Podcast-Aufnahme, aber n\u00e4chste Woche muss ich aufpassen mit kohlenhydratreicher Nahrung. Also gibt\u2019s allerhand.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Sehr spannend. Ja, sehr gut![\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel6\">Kapitel 6: Welche K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcrs Unternehmen nutzen?<\/h3>\n<p><em>Marco<\/em>: Aber welche KIs helfen denn im Alltag wirklich? Also gibt\u2019s so klassische Quick Wins, die du quasi jedem Unternehmen empfehlen kannst, einfach mal reinzuschnuppern und auszuprobieren?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, also es kommt nat\u00fcrlich immer drauf an, in welchem Bereich du unterwegs bist im Unternehmen. Ich meine, der eine Bereich ist das, was wir in unseren Unternehmen tun \u2013 da bauen wir halt individuelle Anwendungen zusammen. Das hei\u00dft, wir schauen uns Use Cases von den Unternehmen an. Da ist zum Beispiel ein super spannender Use Case, den wir gerade sehr h\u00e4ufig umsetzen, dass Informationen zum Beispiel per E-Mail ankommen und dann automatisiert ausgelesen werden, mit generativer KI angereichert werden. Die Daten interpretiert und dann wird irgendeine Aktion eingeleitet.<\/p>\n<p>Hei\u00dft zum Beispiel: Es kommt eine Support-Mail an und diese Support-Mail wird dann automatisiert ausgelesen und darauf basierend von dem KI-System, das eben basierend auf den Unternehmensinformationen gelernt hat, zum Beispiel ein Entwurf f\u00fcr eine passende Antwort zur Support-Anfrage generiert. Und dann muss der Support-Mitarbeitende im Best Case nur noch sagen: &#8222;Ja, passt, schicke ich so raus.&#8220; Oder Reklamations-Use Cases, dass da Informationen auch automatisiert ausgewertet und bestimmte Aktionen in einem ERP-System oder so angetriggert werden. Also ihr merkt: Das sind so diese Automatisierungspotenziale, gerade dann, wenn es darum geht, mit generativer KI eine Antwort oder einen Text oder irgendeinen Inhalt zu generieren. Das ist das eine. Das sind die individuellen Anwendungsfelder, die in Unternehmen sehr, sehr h\u00e4ufig unglaubliche wirtschaftliche Mehrwerte mit sich bringen.<\/p>\n<p>Das andere sind dann eben die fertigen Tools. Unter Ber\u00fccksichtigung dessen, was wir gerade zum Datenschutz gesagt haben, ist nat\u00fcrlich trotzdem allen voran ChatGPT aus meiner Sicht hier immer noch das Flaggschiff, weil man damit einfach unglaublich viele sehr, sehr spannende Dinge tun kann. Was ich da empfehlen w\u00fcrde: Also ich w\u00fcrde auf jeden Fall sagen, es macht total Sinn, mal das Geld in die Hand zu nehmen f\u00fcr den Premium-Plan \u2013 allen voran deshalb auch, weil man dort die M\u00f6glichkeit hat, anhand der GPTs wirklich ganz spezifische Versionen von ChatGPT f\u00fcr einen dezidierten Anwendungsfall zu konzipieren.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft zum Beispiel ein GPT, der die Persona eines Kunden repr\u00e4sentiert. Das hei\u00dft, jedes Unternehmen hat Kunden und diese Kunden haben bestimmte Motivationen, Schmerzpunkte, Antriebe und so weiter. Dann kann man sozusagen \u2013 wenn man hier eine Version von ChatGPT mit der Persona des Kunden generiert \u2013 mit dem sprechen, sich Feedback geben lassen zu Ideen oder auch Ideen entwickeln, basierend auf der Kundenperspektive.<\/p>\n<p>Oder eben auch GPTs, die strategisch helfen, Entscheidungen zu treffen. GPTs, die Newsletter generieren, GPTs, die Podcast-F\u00e4den konfigurieren, solche Dinge. Also das macht total Sinn, sich ChatGPT anzugucken. Ansonsten, gerade wenn man ein bisschen in Richtung Content Creation oder Marketing denkt, ist nat\u00fcrlich das ganze Thema Bildgenerierung auch unglaublich spannend. Einerseits, weil es nat\u00fcrlich Kosten f\u00fcr Stockfotos und so weiter reduziert. Andererseits, weil man hier auch Kreativit\u00e4t aufs Papier bringen kann, weil man Kosten f\u00fcr Fotoshootings teilweise sparen kann. Man kann ja mittlerweile sogar \u00fcber die Character-Referencing-Funktion durchg\u00e4ngige Charaktere in den Bildern, mit Midjourney zum Beispiel, generieren.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Sein eigenes KI-Model erschaffen quasi?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, genau \u2013 ein eigenes KI-Model, richtig. Und dann halt so Fotoshooting-Szenen nachstellen. Mango zum Beispiel \u2013 die Modemarke \u2013 hat gerade eine gro\u00dfe Kampagne gelauncht, nur mit KI-Models. Und was man da wirklich an Kosten und Zeit sparen kann, das ist schon unglaublich.<\/p>\n<p>Wo sich gerade auch sehr, sehr viel tut, ist der Bereich Video. Das hei\u00dft, KI-generierte Videos. Da kann man sich zum Beispiel mal Runway Gen-3 Alpha anschauen \u2013 das ist ein unglaublich spannendes KI-Modell, mit dem man entweder ausgehend von einem Textprompt oder ausgehend von einem Bild, das kann KI-generiert sein, kann aber auch ein echtes Bild sein, Videos generieren kann. Und da habe ich auch schon Videos gesehen von zum Beispiel einem fiktiven Volvo-Werbespot, den eine Person innerhalb von nicht mal 24 Stunden generiert hat. Der sieht aus wie ein echter Werbespot \u2013 man kanns kaum erkennen, dass es halt kein Echter ist. Und wie gesagt: eine Person in unter 24 Stunden.<\/p>\n<p>Ich habe das mal ein bisschen recherchiert. \u00dcblicherweise hast du ein Team von mindestens 50 Personen, die an so einem Werbespot beteiligt sind, mit Budgets \u2013 bei nationalen Werbespots \u2013 von einer halben bis zu zwei Millionen. Bei internationalen Werbespots kann das auch mal auf zehn bis zwanzig Millionen hochgehen. Und wenn man das mal in den direkten Vergleich setzt, versteht man auch, warum das Ganze gerade so eine Dynamik erzeugt \u2013 weil einfach die wirtschaftlichen Mehrwerte dieser Systeme unglaublich sind, wirklich absolut unglaublich.<\/p>\n<p>Und das ist letzten Endes auch der Punkt, weswegen ich immer sage: Jedes Unternehmen muss sich damit auseinandersetzen, weil es langfristig \u2013 wir haben jetzt \u00fcber Videogenerierung gesprochen, aber das kann man auf ganz viele andere Bereiche adaptieren \u2013 als langfristig solche wirtschaftlichen Mehrwerte erzeugen wird, dass sich kein Unternehmen leisten k\u00f6nnen wird, nicht mit KI zu arbeiten. Wie gesagt, das war jetzt nur beispielhaft Video.<\/p>\n<p>Egal ob es um Chatbots im Service geht \u2013 man kann sich mal das Beispiel von Klarna anschauen, also das Finanzunternehmen. Die haben mal eben 700 Vollzeitmitarbeitende durch einen KI-Assistenten ersetzt und es funktioniert hervorragend. Sie sparen sich dadurch oder man kann auch sagen, sie generieren dadurch 40 Millionen US-Dollar mehr Profit im Jahr. Solche Dinge. Oder eben die Automatisierung von Prozessen \u2013 Daten wirklich automatisiert auszulesen und zu verarbeitende solche Themen \u2013 das macht Unternehmen so viel mehr wirtschaftlich, dass es einfach ein No-Brainer ist aus meiner Sicht.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel7\">Kapitel 7: Keine Angst vor K\u00fcnstlicher Intelligenz!<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Da sind wir aber zum Teil wieder bei der Existenzangst. Das hei\u00dft, auch als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter muss ich einfach an diesem Thema selber dranbleiben, darf mich davor nicht verschlie\u00dfen, sonst habe ich \u00fcber kurz oder lang ein Problem, oder?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Absolut 100 %! Es gibt ja diesen Spruch: KI wird dir am Ende nicht den Job wegnehmen, also sinngem\u00e4\u00df, sondern jemand, also ein Mensch, der mit KI arbeitet, der wird dir wahrscheinlich den Job wegnehmen. Und das hei\u00dft, jeder Job \u2013 davon bin ich fest \u00fcberzeugt, wirklich jeder Job, auch Jobs, wo man es gerade vielleicht noch gar nicht denkt \u2013 wird sich durch KI ver\u00e4ndern. Der eine vielleicht mehr, der andere weniger, aber jeder Job wird sich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es hat einfach so eine universelle Auswirkung auf den Arbeitsmarkt und dementsprechend sich mal die Frage zu stellen: Welche Auswirkung hat denn KI auf meinen Job, auf meine Branche, auf unser Gesch\u00e4ftsmodell als Unternehmen? Das ist extrem wertvoll. Und auch das kann man ja wieder mit KI tun. Also es ist ja kein Problem, ChatGPT einfach mal zu fragen: Ich arbeite in der und der Branche, das und das ist meine Aktivit\u00e4t, wie wird sich das durch KI ver\u00e4ndern? Da wird man wahrscheinlich auch wieder sehr spannende und wertvolle Erkenntnisse bekommen und kann dann auch Fragen: In welche Richtung sollte ich mich denn entwickeln? Was sollte ich denn lernen oder mir aneignen, um zuk\u00fcnftig relevant zu bleiben? Also von daher vollkommen richtig, jeder sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel8\">Kapitel 8: Wie hilft BYTABO bei der KI-Integration?<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Und daf\u00fcr bietet ihr ja bei BYTABO auch Fortbildungen und Schulungen an. Welche Unternehmen sind denn das dann so, die zu euch kommen und dann mal so eine Mitarbeiterschulung rund ums Thema KI bei euch buchen?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, das sind prim\u00e4r eigentlich mittelst\u00e4ndische Unternehmen, mit denen wir arbeiten. Wir haben zwar unter unseren Kunden auch ein paar Gro\u00dfunternehmen, arbeiten aber trotzdem am liebsten mit Mittelst\u00e4ndlern zusammen. Das muss man einfach so sagen, weil es ja an vielen Stellen einfach eine ganzheitlichere Zusammenarbeit ist. Also man kann gesamtstrategischer arbeiten und muss auch sagen, die eine oder andere Sache geht dann doch etwas schneller. Von daher sind es die mittelst\u00e4ndischen Unternehmen.<\/p>\n<p>Klar, wenn wir jetzt mal Richtung W\u00fcrzburg denken: Da ist FLYERALARM nat\u00fcrlich von uns auch ein guter Kunde, mit K\u00f6nig und Bauer zum Beispiel auch ganz tolles Unternehmen, machen wir sehr, sehr viel. Haben aber nat\u00fcrlich auch hier im Bamberger Raum extrem viele Unternehmen. Das sind halt oft dann auch so Hidden Champions, sagt man immer, also Unternehmen, die eigentlich sehr erfolgreich sind, teilweise sogar Weltmarktf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Wenn ich zum Beispiel an ESN Tischtennis denke, kennen wahrscheinlich nicht so viele, sitzen im Ha\u00dffurter Raum, die produzieren die H\u00e4lfte der Tischtennisschl\u00e4gerbel\u00e4ge des Weltmarktes. Das hei\u00dft, sie sind auch weltmarktf\u00fchrend, und das sind Unternehmen, mit denen wir intensiv im Austausch sind. Auch Ausbildungen machen, Projekte zusammen machen, also prim\u00e4r der Mittelstand. Und da aber auch wirklich so verschiedenste Abteilungen. Sehr h\u00e4ufig sind es, zu meiner gro\u00dfen Freude, C-Levels, Entscheider, F\u00fchrungskr\u00e4fte, Abteilungsleiter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende, aber nat\u00fcrlich auch Leute aus technologischen Bereichen, aus der IT, aber auch aus ganz anderen Bereichen. Menschen, die sich einfach grunds\u00e4tzlich daf\u00fcr interessieren. Das ist so das Klientel, das wir da bedienen, und das macht auch immer sehr viel Spa\u00df. Die Augen sind dann auch immer sehr gro\u00df, wenn wir zeigen, was tats\u00e4chlich mit KI geht.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Vielleicht machen wir es mal an einem Beispiel greifbar, was ihr eigentlich da so macht. Angenommen, ich bin jetzt die Verantwortliche f\u00fcr den Bereich Kunden-Support bei einem mittelst\u00e4ndischen Versandhandel. Ich habe mich jetzt schon ein bisschen mit KI-Tools zur Texterstellung besch\u00e4ftigt und ich glaube, sowas wie ChatGPT w\u00e4re eine gute Idee, um damit unseren Kundenchat unterst\u00fctzen zu lassen. Wie gehen wir denn so ein Projekt gemeinsam an? Was sind denn so die Steps, die ihr dann mit mir macht.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, da wir ja sehr stark darauf spezialisiert sind, wirklich individuelle, passgenaue L\u00f6sungen zu erarbeiten. Es ist uns immer sehr wichtig, im ersten Schritt zu verstehen: wie l\u00e4uft der Prozess denn? Wo wird aktuell Zeit verloren? Welche Probleme gibt es? Was sind vielleicht auch Ideen der Mitarbeitenden? Da gehen wir ins Gespr\u00e4ch, machen das sehr, sehr h\u00e4ufig anhand eines Workshops mit dem wir so ein Projekt starten. Wir haben auch im Laufe der Jahre gemerkt, dass es extrem wichtig ist, einfach die Mitarbeitenden von vornherein mitzunehmen, weil sie diejenigen sind, die t\u00e4glich die Prozesse ausf\u00fchren. Das sind die absoluten Experten f\u00fcr diese Prozesse, und die m\u00fcssen also \u2013 das ist wirklich ganz wichtig \u2013 auch an der Konzeption einer L\u00f6sung mitwirken. Darauf aufsetzend \u00fcberlegen wir uns dann \u2013 unter nat\u00fcrlich Einfluss unserer technologischen Expertise \u2013 was die technischen M\u00f6glichkeiten um diese Prozesse neu zu denken.<\/p>\n<p>In dem Fall zu gucken, was sind Support-Use-Cases, wo kann man was gut automatisieren, wo braucht man vielleicht auch noch zus\u00e4tzliche Informationen und so weiter. Dann haben wir im Prinzip eine Art Konzept, das wir zusammen entwickelt haben f\u00fcr die Automatisierung dieses Prozesses mit KI, und gehen dann sehr, sehr gerne sehr schnell auch in eine Prototypenphase. Je nachdem, was am Ende das Produkt ist, das wir hier zusammen mit dem Kunden entwickeln. Entweder kann das erstmal ein Klickdummy sein, also noch kein programmierter Prototyp, sondern etwas, das sich schon mal so anf\u00fchlt, aber unter der Haube quasi eigentlich noch ein grafischer Klick-Dummy ist \u2013 also die Verbindung von verschiedenen grafischen Oberfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Manchmal kann es aber auch schon etwas Technisches sein, das man sagt: \u201eOkay, man baut vielleicht wirklich erstmal einen Chatbot, der aber jetzt noch nicht perfekt aussieht, der aber schon mal so ein bisschen funktioniert.\u201c Und dann gehen wir wieder ins Gespr\u00e4ch, dann zeigen wir das wieder und sagen: Geht das in die richtige Richtung? Machen da extrem viel Austausch, machen dann auch wirklich einen Proof of Concept. Das hei\u00dft, wir schauen uns dann auch an, im n\u00e4chsten Schritt werden vielleicht f\u00fcr die in dem spezifischen Fall Kundeninteraktion, die Kundengespr\u00e4che noch weitere Daten und Informationen ber\u00fccksichtigt, die zum Beispiel aus einem ERP-System kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dann ist nat\u00fcrlich die Frage: Wie kommt man daran? Gibt es da Schnittstellen? Wie sind die dokumentiert und so weiter? Und was wir uns auch immer anschauen, zus\u00e4tzlich zu dem Kundenmehrwert oder dem Nutzermehrwert \u2013 Nutzer sind ja in dem Fall Kunden und Support-Mitarbeitende \u2013 muss gegeben sein der Mehrwert f\u00fcr die. Der technischen Machbarkeit, also alle Schnittstellen anschauen, wie k\u00f6nnen wir die anbinden. Ist eben auch das Thema nat\u00fcrlich wirtschaftlicher Mehrwert, weil das, was man hier tut, tut man ja nicht nur aus Spa\u00df an der Freude \u2013 ein bisschen vielleicht auch, das ist auch wichtig \u2013 aber in erster Linie nat\u00fcrlich, um wirtschaftliche Mehrwerte zu erzeugen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, wenn wir jetzt aktuell sagen, wir haben 20 Mitarbeitende haben, die sich Vollzeit um Support-Mails und Support-Anrufe k\u00fcmmern, dann schauen wir halt: Okay, was sind da die Kosten? Was kann man durch KI einsparen? Kriegen wir es vielleicht hin, dass am Ende nur noch zehn sich darum k\u00fcmmern, f\u00fcnf oder vielleicht sogar gar keiner mehr? Und da ist dann nat\u00fcrlich auch der Punkt, den muss man oft klar machen: Es geht jetzt nicht darum, die Leute zu entlassen, sondern es geht sehr, sehr h\u00e4ufig darum, die frei werdenden Ressourcen in andere, noch wertsch\u00f6pfendere T\u00e4tigkeiten zu investieren \u2013 Kundenbindung, Kundenkommunikation, zuverl\u00e4ssige Arbeit, schnelle Arbeit und so weiter.<\/p>\n<p>Genau, und dann geht es eigentlich im n\u00e4chsten Schritt, wenn alle abgeholt sind, das Konzept validiert ist, in die Programmierung rein. Dann haben wir hier ein sehr gutes Entwicklerteam, das dann wirklich so eine L\u00f6sung umsetzt. Und die wird dann eben am Ende produktiv eingesetzt und immer fortlaufend weiterentwickelt. So gehen wir in unseren Projekten vor, also wirklich in Schritten, sehr nah am Menschen. Deswegen sagen wir auch immer \u201ehuman and tech for tomorrow\u201c. Das ist nicht nur unsere Vision, sondern auch wirklich das, was wir t\u00e4glich leben: Menschen mitnehmen, ganz wichtig, aber nat\u00fcrlich auch mit smarten Technologien arbeiten. So gehen wir in unseren Projekten vor.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel9\">Kapitel 9: Pers\u00f6nliche KI-Sch\u00e4tze<\/h3>\n<p><em>Marco<\/em>: Wenn man sich so intensiv mit k\u00fcnstlicher Intelligenz besch\u00e4ftigt, wie du jetzt. Ich mein du hast ja schon wahnsinnig viel aufgez\u00e4hlt, was man damit alles machen kann \u2013 Logistik unterst\u00fctzen, Kundenservice entlasten, Workflows in der Verwaltung erleichtern und so weiter. Da findet man auch so seine pers\u00f6nlichen Sch\u00e4tzchen. Meins zum Beispiel ist eine KI, mit der man Lieder erstellen kann, innerhalb von so zwei, drei Minuten. Und dann schicke ich meinen Kolleginnen und Kollegen ab und zu, wenn ich irgendwas sagen m\u00f6chte, das nicht so wichtig ist, lieber ein Lied statt eine kurze E-Mail zu schicken.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Das ist leider wahr.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Sehr gut!<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Ich h\u00e4tte Liedautor werden sollen. Egal, welcher KI-Bereich macht dir denn am meisten Spa\u00df?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ah, das ist eine sehr gute Frage, weil ich ja wirklich auch mit so vielen zu tun habe und immer wieder begeistert bin von den verschiedensten Systemen aus verschiedenen Bereichen. Aber ich denke am Ende, ja doch, ich w\u00fcrde sagen, es ist tats\u00e4chlich die Bildgenerierung. Ich bin gro\u00dfer Fan von Bildgenerierung, einfach weil ich auch immer schon relativ viel im Designbereich gemacht habe. Also mir macht sowohl das ganze Thema UI-Design f\u00fcr Anwendungen als auch das Thema Marketing-Content-Erstellung super viel Spa\u00df. Ich mache auch sehr viel im Bereich Video-Editing, einfach auch f\u00fcr meine eigenen Social-Media-Kan\u00e4le.<\/p>\n<p>Und da halt immer wieder zu sehen, dass man Bilder generieren kann, wirklich in Sekunden, basierend auf Konzepten und kreativen Ideen, die man im Kopf hat. Das ist schon sehr, sehr cool und das macht mir echt unglaublich viel Spa\u00df. Aber ja, Marco, was du sagst, das Thema Liedgenerierung, Suno AI zum Beispiel, ist da schon sehr, sehr cool und\u2026<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Es darf ja auch Spa\u00df machen! Neue Technologie muss ja nicht immer nur Arbeit sein.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: So ist es. Das machen wir auch in den Workshops tats\u00e4chlich immer, wenn wir Workshops haben, wo wir Unternehmen auch Tools zeigen und in den Tools schulen, geh\u00f6rt immer dazu, dann auch ein unternehmensspezifisches Lied zu generieren. Da haben wir auch schon die wildesten Sachen generiert. Ja, also das macht schon auch sehr viel Spa\u00df.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel10\">Kapitel 10: Zukunftsausblick in die K\u00fcnstliche Intelligenz<\/h3>\n<p><em>Marco<\/em>: Lass uns auch zum Abschluss des Gespr\u00e4chs noch mal einen kurzen Blick in die Zukunft wagen. Was meinst du, welche KIs k\u00f6nnten sich in Zukunft durchsetzen, vor allem so f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen? Was k\u00f6nnte eher wieder wegfallen und welche Trends gibt es, die sich wahrscheinlich durchsetzen k\u00f6nnten?<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, das ist in der Tat eine sehr, sehr gute Frage und da h\u00e4tte ich sehr, sehr gerne auch die perfekte Antwort drauf. Aber es ist tats\u00e4chlich sehr, sehr schwer zu prognostizieren, was einfach auch daran liegt, dass die Entwicklung im KI-Bereich immer schneller geht \u2013 das ist ja bekannt. Technologie entwickelt sich exponentiell. Das hei\u00dft, es ist jetzt nicht die Geschwindigkeit der letzten sechs Monate \u2013 und die war ja schon enorm hoch \u2013 ist nicht die Basis f\u00fcr die Geschwindigkeit der Entwicklung in den n\u00e4chsten sechs Monaten. Das hei\u00dft, es wird viel mehr passieren als in den letzten sechs Monaten. Trotzdem gibt es nat\u00fcrlich so ein paar Trends und Themen, die man gerade sehen kann.<\/p>\n<p>Ein Thema ist zum Beispiel generell dieses ganze Thema KI-Agenten. Das hei\u00dft, die Systeme, die wir heute haben, sind schon extrem gut darin, Informationen bereitzustellen, basierend eben auf den Prompts, auf den Anfragen. Sind aber noch nicht so gut darin, wirklich Prozesse voll autonom im Internet, im Web durchzuf\u00fchren. Das hei\u00dft wirklich so ein ganzes Thema Reiseplanung oder auch damit verbunden Reisekostenabrechnung.<\/p>\n<p>Ich habe heute fr\u00fch gelesen, tagesaktuell, ich wei\u00df gerade nicht den Namen von dem Tool, aber so ein japanisches KI-Unternehmen hat jetzt einen ersten KI-Forscher an den Start gebracht. Das hei\u00dft, eine KI-Pers\u00f6nlichkeit, wenn man so will, die komplette eigene wissenschaftliche Arbeiten schon geschrieben hat. Und es geht eben sehr stark in so eine Richtung, dass man wirklich komplette Prozesse, die auch noch mal Teilaufgaben haben, in sehr, sehr hoher Qualit\u00e4t von der KI ausf\u00fchren lassen k\u00f6nnen wird. Das wird schon sehr bald der Fall sein, sehen wir an solchen Systemen, dass es eben teilweise sogar schon die Realit\u00e4t ist.<\/p>\n<p>Ja, also dieses ganze Thema: Ich habe einen intelligenten Assistenten, der f\u00fcr mich super gut und qualitativ hochwertig komplette Projekte und Aufgaben ausf\u00fchren kann \u2013 das ist eins der Themen, die als n\u00e4chstes kommen werden. Ansonsten, ja, ich meine, wir sehen eine fortlaufende Optimierung der Reasoning-F\u00e4higkeiten von den KI-Systemen. Reasoning ist im Prinzip einfach das Nachahmen menschlicher Denkprozesse. Da sind wir in spezifischen Aufgaben der KI noch voraus sogar, aber das wird auch immer besser.<\/p>\n<p>Also es kommt immer mehr auf das Level, bis hin irgendwann zum Thema AGI \u2013 also Artificial General Intelligence \u2013 das hei\u00dft KI, die auf dem Intelligenzlevel des Menschen oder sogar dar\u00fcber ist. Es wird auch irgendwann an den Punkt kommen. Und das ist nat\u00fcrlich etwas, das vielen Menschen auch Angst macht, weil man einfach nicht wei\u00df: Was ist das dann f\u00fcr eine KI? Was macht die? Vor allem, kann die dann selber KI schaffen? Ist die dann b\u00f6se, die KI, oder nicht? Und so weiter.<\/p>\n<p>Es gibt halt extrem viele, sehr, sehr viele Fragen. Ich meine, OpenAI sagt, ihr Ziel, ihr erkl\u00e4rtes Ziel, ist es, so eine AGI, aber eine sichere AGI zu schaffen. Von daher tut sich da extrem viel, im Robotikbereich tut sich unfassbar viel. Da kann man sich mal Figer O2 anschauen, das ist ein Roboter, der jetzt k\u00fcrzlich erst in den Start gegangen ist, unfassbar. Der kann auch kommunizieren mittlerweile. Ist auch von OpenAI mitfinanziertes Unternehmen. Das hei\u00dft, du kannst dich dann mit humanoiden Robotern unterhalten. Wird aktuell bei BMW in der Fertigung getestet. Also solche Dinge sind sehr, sehr spannend.<\/p>\n<p>Was wird sich nicht durchsetzen? Auch eine sehr, sehr gute Frage. Ich glaube, es geht eher darum zu \u00fcberlegen, wie man die KI integriert in den Unternehmen. Also ich glaube, KI wird sich in Unternehmen nicht durchsetzen, in denen das Thema nicht sinnvoll angegangen wird, Menschen nicht mitgenommen werden, nicht auf einen qualitativ sinnvollen Umgang mit KI-Tools geachtet wird. Und ja, also da w\u00fcrde ich eher in die Richtung interpretieren, dass es da schwierig wird bei den Unternehmen. Aber ich w\u00fcrde auch die Prognose wagen, dass Unternehmen, die es nicht schaffen, KI sinnvoll zu integrieren sowieso sehr bald nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig sein werden. Das ist meine eindeutige Meinung dazu. Soweit vielleicht mal als Ausblick, sofern man ihn gerade t\u00e4tigen kann.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Das hei\u00dft, ich kann meine private Sammlung an Science-Fiction-Romanen bald zu den historischen Romanen stellen.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Ja, das ist auch so ein bisschen die Frage: KI wird definitiv in sehr naher Zukunft auf einem qualitativen Level von Menschen Science-Fiction-Romane schreiben k\u00f6nnen, wenn sie es nicht heute schon kann. Aber trotzdem, welche Rolle spielt das menschliche Element in der Zukunft noch? Also brauchen wir es noch? Brauchen wir es nicht mehr? Wollen wir es noch brauchen? Das sind dann auch sehr schnell die philosophischen, ethischen Fragen, die man sich stellen muss. Deswegen mag ich das Thema auch, weil man da sehr schnell hinkommt.<\/p>\n<p>Wichtig ist aus meiner Sicht, sich proaktiv damit zu besch\u00e4ftigen, nichts dem Zufall zu \u00fcberlassen, sondern wirklich zu definieren, welche Rolle soll der Mensch in der Zukunft noch spielen. Und dann nicht einfach die Entwicklungen passieren lassen und gucken, wie es kommt, sondern das muss man sich proaktiv \u00fcberlegen. Ich pers\u00f6nlich finde das menschliche Element weiterhin unverzichtbar. Das ist einfach extrem wichtig. Das ganze Emotionale, das Empathische, das Sensible, was der Mensch reinbringt, das ist aus meiner Sicht unverzichtbar. Und ja, dann m\u00fcssen wir uns einfach \u00fcberlegen, wie wird es in der Zukunft mit der KI zusammenspielen und dann werden wir sehen, wie die Synergie in der Zukunft aussieht. Ich hoffe, dass es eine Synergie bleibt. Das ist so meine Perspektive dazu.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Wunderbares Schlusswort, vielen Dank f\u00fcr das tolle Interview. Wir haben sehr viel gelernt von dir.<\/p>\n<p><em>Niklas<\/em>: Sehr sch\u00f6n, ja, vielen Dank auch euch noch mal, habe mich sehr gefreut, hier dabei sein zu d\u00fcrfen. Und ja, alles Gute f\u00fcr euch!<\/p>\n<p>Doreen: Dankesch\u00f6n, tsch\u00fcss!<\/p>\n<p>Niklas: Machts gut, ciao.[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<h3 id=\"kapitel11\">Kapitel 11: Outro<\/h3>\n<p><em>Doreen<\/em>: Also Marco, was ist denn dein Fazit aus dem heutigen Interview?<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Also mein Fazit ist, dass KI keine Zauberei ist, sondern einfach eine Technologie, die man halt nutzen kann oder vielleicht sogar nutzen muss, und zwar nicht nur als riesiges Unternehmen oder als abgedrehter Tech-Guru aus Silicon Valley, sondern auch als ganz normale Leute wie du und ich eben im normalen mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. Und auch da ist jetzt k\u00fcnstliche Intelligenz schon realisierbar und bietet wirtschaftliche Chancen.<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Ich fand es auch echt interessant, dass k\u00fcnstliche Intelligenz wirklich Hilfe in nahezu jedem Unternehmensbereich liefern kann, also nicht nur im Marketing und Kundensupport, sondern auch in Produktionsprozessen, in der Logistik oder generell in der Workflow- und Prozessoptimierung. Man muss eben einfach den Schritt von der lustigen Spielerei, die es ja wie im Wilden Westen gerade auf dem KI-Markt gibt, hin zu echten L\u00f6sungen machen. Und dabei ist es am wichtigsten, dass man die Menschen im Unternehmen mitnimmt.<\/p>\n<p><em>Marco<\/em>: Apropos Mitnehmen: Wir m\u00f6chten euch auch mitnehmen \u2013 und zwar in die n\u00e4chsten Podcast-Folgen. Die h\u00f6rt ihr \u00fcberall, wo man Podcast-Folgen eben h\u00f6ren kann. Und wir k\u00f6nnen euch nur ans Herz legen, auch uns auf den Social-Media-Kan\u00e4len zu folgen auf Facebook, LinkedIn, Instagram und so weiter. In diesem Sinne: Ciao und bis bald!<\/p>\n<p><em>Doreen<\/em>: Tsch\u00fcss![\/vc_column_text][\/tab][\/tabbed_section][vc_column_text]\n<h3>Shownotes<\/h3>\n<p>Produktionsplanung optimieren, Logistik unterst\u00fctzen, Kundenservice entlasten, Workflows in der Verwaltung erleichtern, Texte, Grafiken, Videos oder Audios produzieren \u2026 mit K\u00fcnstlicher Intelligenz scheint aktuell (fast) alles m\u00f6glich. Doch Niklas Volland, KI-Experte und Mitgr\u00fcnder der BYTABO GmbH, findet sich im Wilden Westen der KI-Tools bestens zurecht \u2013 genau wie sein Team. Denn das unterst\u00fctzt kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen seit mehr als 10 Jahren bei der Digitalisierung und Automatisierung.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr integriert BYTABO leistungsstarke und zukunftsf\u00e4hige KI-Technologie in bestehende Gesch\u00e4ftsprozesse oder entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden eigene Software- und KI-Anwendungen. Von Niklas erf\u00e4hrst du in dieser Folge:<\/p>\n<ul>\n<li>welche Denkfehler Unternehmen immer wieder machen, wenn es um K\u00fcnstliche Intelligenz geht,<\/li>\n<li>welche der unz\u00e4hligen KI-Tools \u00fcberhaupt Sinn im Business-Alltag ergeben,<\/li>\n<li>wie K\u00fcnstliche Intelligenz rechtssicher einsetzbar ist,<\/li>\n<li>wie man die KI-Integration in bestehende Prozesse anpackt,<\/li>\n<li>warum Mitarbeitende von Anfang an mit ins Boot geh\u00f6ren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseite von Niklas Volland: <a href=\"https:\/\/niklasvolland.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/niklasvolland.de\/<\/a><br \/>\nNiklas Volland bei LinkedIn: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/niklas-volland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.linkedin.com\/in\/niklas-volland\/<\/a><br \/>\nNiklas Volland bei Instagram: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/niklas_volland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.instagram.com\/niklas_volland\/<\/a><\/p>\n<p>Hinterlass uns gerne einen Kommentar zu dieser Folge auf Social Media:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/flyeralarm.official\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.instagram.com\/flyeralarm.official<\/a>[\/vc_column_text][divider line_type=&#8220;No Line&#8220; custom_height=&#8220;15&#8243;][nectar_btn size=&#8220;small&#8220; button_style=&#8220;regular&#8220; button_color_2=&#8220;Accent-Color&#8220; icon_family=&#8220;none&#8220; text=&#8220;Weitere Podcast-Episoden \u25ba&#8220; url=&#8220;https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/podcast&#8220;][divider line_type=&#8220;Full Width Line&#8220; line_thickness=&#8220;1&#8243; divider_color=&#8220;default&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; full_screen_row_position=&#8220;middle&#8220; column_margin=&#8220;default&#8220; column_direction=&#8220;default&#8220; column_direction_tablet=&#8220;default&#8220; column_direction_phone=&#8220;default&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; row_border_radius=&#8220;none&#8220; row_border_radius_applies=&#8220;bg&#8220; overflow=&#8220;visible&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243; gradient_direction=&#8220;left_to_right&#8220; shape_divider_position=&#8220;bottom&#8220; 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Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde bei der Einf\u00fchrung von KI ist deshalb oft nicht die Technologie, sondern die Unsicherheit im Umgang mit ihr.<\/p>\n<p>Doch keine Sorge! Es geht nicht darum, alles sofort zu automatisieren oder jedem Trend hinterherzulaufen. Es geht darum, bewusst anzufangen: mit klaren Regeln, sinnvollen Anwendungsf\u00e4llen und der Bereitschaft, gemeinsam zu lernen. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden mitnehmen, ihnen Orientierung geben und Raum zum Ausprobieren schaffen, legen den Grundstein f\u00fcr nachhaltigen Erfolg.\u00a0K\u00fcnstliche Intelligenz wird bleiben. Die Frage ist nicht, ob sie Teil unseres Arbeitsalltags wird \u2013 sondern wie. Wer heute offen, neugierig und verantwortungsvoll damit umgeht, gestaltet diese Zukunft aktiv mit. Und genau darin liegt die gr\u00f6\u00dfte Chance.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der KI-Markt w\u00e4chst rasant. Wir ordnen gemeinsam mit KI-Experte Niklas Volland einige der coolsten Tools und Entwicklungen f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen ein.<\/p>\n","protected":false},"author":53,"featured_media":131313,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[54,9016],"class_list":["post-130175","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-inspiration","tag-kreativitaet","tag-podcast"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/53"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=130175"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131327,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130175\/revisions\/131327"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=130175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.flyeralarm.com\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=130175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}