
|
Diesen Artikel vorlesen lassen
Getting your Trinity Audio player ready...
|
Black Friday am 28. November 2025: Für Sparfüchse ist das der schönste Tag des Jahres. Und für viele Unternehmen startet an diesem Tag das Weihnachtsgeschäft. Kurbeln Sie auch in 2025 Ihre Umsätze mit dem Black Friday an! Wir haben für diesen Blogbeitrag herausgearbeitet, was Selbstständige und kleine Geschäfte dabei beachten sollten. On Top gibt’s jede Menge praktische Tipps und Inspiration für Ihren Black Friday.
Was passiert am Black Friday?
Immer am ersten Freitag nach Thanksgiving (im Jahr 2025 ist das der 28. November) legen allein Kundinnen und Kunden in der Schweiz jährlich Millionen auf den Tisch. Doch das Shopping-Event mit Ursprung in den USA ist nicht nur etwas für Internetgiganten und Elektronik-Riesen wie Amazon und Co. Auch kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige, Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, Dienstleistungsfirmen, Fitnessstudios und sogar gastronomische Betriebe können vom Hype um den Black Friday. Sie haben nicht die Möglichkeit immense Rabatte geben? Kein Problem. Mit ein wenig Kreativität nehmen Sie den Aktionstag mit einem dicken Umsatzplus auch für Ihr Geschäft mit.
Für jede Branche das richtige Konzept
Das Wichtigste beim Veranstalten von Aktionstagen, wie etwa dem Black Friday, ist natürlich Ihre eigene Zielgruppe. Daher sollten Sie, egal welcher Art Ihr Geschäft sein mag, immer von der Zielgruppe her ausdenken und Ihre Black Friday Aktion entsprechend adaptieren. Hier kommen einige erste Denkanstösse.
Black Friday im Einzelhandel
Black Friday ist für kleine Geschäfte und Selbstständige eine spannende Chance, Aufmerksamkeit zu gewinnen – auch ohne riesige Marketingbudgets oder Verlustgeschäfte durch unüberlegte Rabattschlachten. Statt wahllos mit grossen Preisnachlässen zu locken, sollten Sie überlegen, was Ihre Kundinnen und Kunden wirklich schätzen: Ist es ein besonderes Einkaufserlebnis, eine persönliche Beratung oder vielleicht ein exklusives Produkt, das es nur an diesem Tag gibt? Wer die Bedürfnisse und Erwartungen seiner Zielgruppe versteht, kann gezielt Angebote entwickeln, die nicht im Preiskampf mit grossen Ketten untergehen. Darüber hinaus bietet der Tag eine gute Gelegenheit, um Platz für neue Ware zu schaffen. Sie könnten das Motto z. B. wortwörtlich nehmen und eine Auswahl an schwarzen und grauen Klamotten mit attraktiven Rabatten verkaufen. Kommen die in der kalten Jahreszeit nicht sowieso besonders gut an? Na also!
Black Friday in der Gastronomie
Für Restaurants, Bars, Kneipen und Imbisse kann der Black Friday auch ein echter Umsatzbringer sein. Denn gerade in der kalten Vorweihnachtszeit steigt der Wunsch bei potenziellen Gästen danach, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Nutzen Sie den inoffiziellen Feiertag für Aktionen, die Ihr Lokal zum Stadtgespräch machen. Etwa indem Sie …
- schwarze Speisen mit Wow-Faktor kreieren.
- Bonuskarten mit exklusiven Rabatten verteilen.
- einen Gruss aus der Küche für alle in Schwarz gekleideten Gäste servieren.
- ein spezielles Black Friday Dinner veranstalten.
Black Friday für Fitnessstudios
Am Black Friday haben Fitnessstudios die Chance, mit kreativen Aktionen neue Mitglieder zu gewinnen und Bestandskunden stärker zu binden. Setzen Sie nicht nur auf klassische Rabatte für Mitgliedschaften oder 10er-Karten, sondern überraschen Sie Ihre Community mit besonderen Aktionen: Laden Sie zu einem exklusiven „Bring-a-Friend“-Tag ein, bieten Sie stark vergünstigte Personal-Training-Sessions an oder veranstalten Sie ein mitreissendes „Black Friday Bootcamp“. Auch online können Sie mit limitierten Gutscheincodes für Kurse oder Ernährungspläne punkten und so zusätzliche Reichweite schaffen. So sorgen Sie dafür, dass Interessenten nicht nur kurzfristig zugreifen, sondern Ihr Studio langfristig als innovativen und kundenorientierten Partner wahrnehmen.
Black Friday für Beratung und Dienstleistung
Auch im Bereich Beratung und Dienstleistungen kann der Black Friday eine wertvolle Chance sein – gerade für kleinere Geschäfte wie Optiker- oder Hörgerätaktustik-Betriebe, Friseursalons oder Maklerbüros. Wichtig ist, nicht blind Rabatte zu kopieren, sondern die eigene Zielgruppe zu verstehen und Angebote zu schaffen, die genau zu ihr passen. So können beispielsweise Zusatzleistungen besonders attraktiv wirken:
- ein Styling-Produkt zum Haarschnitt
- eine zusätzliche Pflegebehandlung
- kostenloser Sehtest, Hörtest oder Erstberatung
Auch Gutscheine, die an diesem Tag mit einem kleinen Bonuswert angeboten werden, sind eine Möglichkeit, Kundschaft langfristig zu binden. So machen Sie Ihr Geschäft nicht nur an diesem besonderen Tag attraktiv, sondern stärken auch nachhaltig die Kundenbindung.
Guerilla Marketing und weitere Ideen für Ihren Black Friday
Ist Ihnen der Begrif Guerilla Marketing bekannt? Darunter versteht man eine kreative und unkonventionelle Marketingstrategie, bei der Unternehmen auf clevere und oft kostengünstige Weise versuchen, die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu erregen. Ein perfekter Ansatz für den Black Friday! Finden Sie nicht auch? Hier kommen ein paar Ideen für Sie.
Flash Sale und Verkaufsboxen im öffentlichen Raum
Veranstalten Sie einen mobilen Mini-Store oder Popup-Stand an belebten Orten (z. B. an U-Bahn-Stationen oder Fußgängerzonen). Kundinnen und Kunden könnten sich hier ihr Lieblingsprodukt auswählen und direkt per QR-Code im Online-Shop kaufen. Ebenfalls möglich: Platzieren Sie kleine Verkaufsboxen mit Give Aways (z. B. Buttons, Aufkleber etc.) an ungewöhnlichen Orten wie Parks, Kinos oder Universitäten. Passantinnen und Passanten können die Werbeartikel entnehmen und erhalten gegen Vorzeigen in Ihrem Shop einen Rabatt auf Ihr Angebot.
Schwarze Ballons mit Gutscheinen
Lassen Sie schwarze Ballons mit Ihrem Logo und der (Web-)Adresse Ihres Shops bedrucken. Befestigen Sie kleine Briefe mit Rabattcodes oder Mini-Geschenken daran und verteilen Sie die Ballons in belebten Einkaufsstrassen, auf Märkten, an Bus- und Bahnstationen oder direkt vor Ihrem Geschäft an potenzielle Laufkundschaft.
Gratis-Kaffee für Passantinnen und Passanten
Stellen Sie eine mobile Kaffee-Station vor Ihrem Laden auf, um Kundschaft anzulocken. Potenzielle Kundinnen und Kunden bekommen hier zum Beispiel einen Gratis-Kaffee und einen Flyer, der spezielle Black Friday Angebote enthält. Wer seinen Kaffee schwarz trinkt, bekommt evtl. auch gleich einen kreativen Button, Aufkleber, Kugelschreiber oder andere Streuartikel mit Ihrem Logo darauf dazu.
Mystery-Shopper-Aktion
Belohnen Sie zufällig ausgewählte Kundinnen und Kunden, die am Black Friday in Ihrem Geschäft einkaufen, mit einem kostenlosen Produkt, einem Gutschein oder einem grösseren Rabatt. Umsetzbar wäre dies z. B. durch eine kleine Losbox direkt an der Kasse, aus der jede Person ein Los ziehen und so die Chance auf den Black-Friday-Gewinn hat. Die Aktion wird natürlich vorab in den sozialen Medien angekündigt, sodass am entsprechenden Tag möglichst viele Menschen Ihr Geschäft aufsuchen.
Schaufenster-Live-Performance
Verwandeln Sie Ihr Schaufenster am Black Friday in eine Bühne und lassen Sie Strassenkünstler und Strassenkünstlerinnen live mit ihrem Sortiment agieren, als „lebende Schaufensterpuppe“ Aufmerksamkeit erzeugen oder kreative Kunst erschaffen. On top dekorieren Sie Ihr Schaufenster mit auffälligen BLACK FRIDAY Aufklebern und Fensterfolien, auf denen Sie Ihre Rabatte oder Nur-heute-Hinweise platzieren. Die Kombination aus Schwarz und einer Signalfarbe funktioniert hierbei besonders gut.
Kreide-Strassenkunst mit Rabattcodes
Malen Sie bunte Strassenkunst rund um Ihr Geschäft oder in belebten Gegenden. Jedes kleine oder grosse Kunstwerk führt mittels aufgemalter Pfeile oder via QR-Code direkt zu Ihrem Shop. Eine andere Möglichkeit mit Strassenmalkreide: Platzieren Sie ein Hüpfkästchen-Spiel in der Fussgängerzone und lassen Sie potenzielle Kundschaft antreten. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält einen Gutschein für den nächsten Einkauf.
Vermarktung: Machen Sie Ihren Black Friday publik
Im Prinzip agieren Sie bei ihrer Black Friday-Aktion genau, wie bei allen anderen lokalen Werbemassnahmen. Wichtig ist, dass Sie online und offline Werbung schalten. Crossmedia heisst das Stichwort. Das kann Flyer, Plakate, Werbeanzeigen in Tageszeitungen und lokalen Magazinen, Kino- oder Radio-Werbung, besondere Sponsoring-Aktionen und eine Social Media-Kampagne beinhalten. Hört sich kompliziert an? Muss es nicht sein. Mit dem richtigen Partner, der Sie in Sachen crossmedialer Marketingstrategien berät, bedeutet das für Sie kaum einen Mehraufwand gegenüber Ihren üblichen Werbemassnahmen.