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Druckdaten

Bitte beachten Sie, dass Sie alle Informationen rund um Druckdaten demnächst unter der neuen Rubrik „Layout & Design“ in der Hauptmenüleiste finden.

Richtlinien für Druckdaten – Nur so erhalten Sie ein optimales Ergebnis

Hier finden Sie eine Übersicht darüber, was es bei der Erstellung von Druckdaten zu beachten gilt. Bitte halten Sie die Vorgaben ein, um ein optimales Druckergebnis zu erhalten.


Daten- & Layout-Service

Sie möchten etwas drucken lassen?
Sind sich aber unsicher, ob Ihre Druckdaten in Ordnung sind und Ihr Layout verwendbar ist?
Oder wissen noch nicht, wie Sie Ihre Ideen umsetzen sollen?

Inhalt

  1. Mögliche Dateiformate
  2. Daten aus Bildbearbeitungsprogrammen
  3. Datenformat/Beschnitt
  4. Auflösung
  5. Farbe
  6. Schwarz richtig anlegen
  7. QR-Code richtig anlegen
  8. Schriftgrössen / Linienstärken

1. Mögliche Dateiformate Zurück zum Anfang

Ihre Druckdaten benötigen wir im PDF-, TIF- oder JPG-Format. Diese bitte in chronologischer Reihenfolge anliefern beginnend mit der Titelseite (1, 2, 3, 4 usw.).


Ausnahme: Magazine mit Klebebindung

Hierfür benötigen wir mehrseitige PDF-Dateien. JPG- und TIF-Daten konvertieren wir – gegen einen Aufpreis – gerne für Sie.


2. Daten aus Bildbearbeitungsprogrammen Zurück zum Anfang

Daten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop erstellt wurden, benötigen wir als TIF- oder JPG-Datei. Für diese Daten gilt ausserdem:

  • auf Hintergrundebene reduzieren
  • keine Alpha-Kanäle
  • keine Freistellungspfade

TIF-Dateien
  • auf Hintergrundebene reduzieren
  • keine Alpha-Kanäle
  • keine Freistellungspfade
  • ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved

JPG-Dateien
  • nur Standard JPG-Format verwenden, z.B. kein JPG 2000
  • mit maximaler Qualität und Baseline (Standard) speichern

PDF-Dateien

Sie haben die Möglichkeit sowohl einseitige als auch mehrseitige PDF-Datei hochzuladen.

Beachten Sie jedoch, dass Sie für folgende Produkte keine mehrseitige PDF-Datei senden können:

  • Visitenkarten und Postkarten im Set
  • Produkte mit einfarbiger Rückseite 4/1-farbig
  • Produkte mit Sonderfarbe 2/1-farbig
  • Produkte mit Heissfolienflachprägung, partiellem UV-Lack, Relieflack
  • Mehrseitige Kalender

Für unsere Magazine mit Rückendrahtheftung mit Einklappseite können Sie mehrseitige Dateien anliefern, allerdings benötigen wir hier ein PDF für den Umschlag und ein weiteres PDF für den Innenteil, da der Umschlag bei diesem Produkt ein anderes Format hat als der Innenteil.

PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 Standard entsprechen. Bitte beachten Sie folgende Vorgaben:

  • PDF-Version muss 1.3 sein
  • keine Transparenzen
  • Die Transparenzreduzierung muss so gewählt werden, dass Texte und Vektoren nicht in Bilddaten konvertiert werden.
    (Vorgabe: hohe Qualität/Auflösung; Die Bezeichnung kann von Software zu Software variieren.)
  • keine gefärbten Musterzellen/Kachelmuster
  • keine Kommentare oder Formularfelder
  • keine Verschlüsselungen (z.B. Kennwortschutz)
  • keine OPI-Kommentare
  • keine Transferkurven
  • Geben Sie ein Output-Intent an

Zusätzlich zu den Bedingungen des PDF/X-3:2002 Standards gilt:

  • Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert werden.
  • keine Ebenen
  • keine Drehungen in den PDF-Seiten anlegen

Weitere Informationen zum PDF/X-3:2002 finden Sie unter www.pdfx3.org.


Bitte beachten Sie, dass bei Bekleidung und Baumwolltaschen PDF/X-4 als Standard vorausgesetzt wird und folgende Vorgaben gelten:

  • keine gefärbten Musterzellen/Kachelmuster
  • keine Kommentare oder Formularfelder
  • keine Verschlüsselungen (z.B. Kennwortschutz)
  • keine OPI-Kommentare
  • keine Transferkurven
  • Geben Sie ein Output-Intent an

3. Datenformat/Beschnitt Zurück zum Anfang

  • Bitte legen Sie Ihre Druckdaten wie im Datenblatt des jeweiligen Produkts beschrieben an.
  • Da alle Daten zentriert platziert werden, muss das Motiv ebenfalls immer mittig auf der Seite stehen.
  • Eine im PDF angelegte TrimBox (Endformatrahmen) wird bei der Platzierung berücksichtigt und im gleichen Sinne mittig platziert.
  • Halten Sie die in den Datenblättern angegebenen Sicherheitsabstände bei allen Produkten ein.
  • Wenn Sie Rahmen oder Outlines um Ihr Motiv anlegen möchten, müssen diese eine Mindeststärke von 4 mm vom Rand des Datenformats aufweisen.
  • Bitte legen Sie keine Falz-, Schneide- oder Passermarken innerhalb des Datenformats an.
  • Bei Magazinen können wir die Papierverdrängung aus produktionstechnischen Gründen leider nicht berücksichtigen.

4. Auflösung Zurück zum Anfang

  • grossformatige Produkte (DIN A2 und grösser): 100 bis 150 dpi
  • Planen im Wunschformat ab 4 m: 1000 dpi - 1500 dpi
  • Haftfolie/Klebefolie (ausser DIN A3): 150 bis 200 dpi
  • Plakate (Digitaldruck) (ausser DIN A3): 150 bis 200 dpi
  • Stempel: mindestens 600 dpi
  • Kontrollbänder und Lanyards : mindestens 356 dpi
  • alle anderen Produkte: 300 bis 356 dpi

5. Farbe Zurück zum Anfang

Farbmodus

CMYK oder Graustufen, 8 Bit/Kanal


maximaler Farbauftrag

100 % für Servietten
260 % für Overnight und Express
300 % für Standard Aufträge


minimaler Farbauftrag

Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen.
10 % Gelb wirken beispielsweise schwächer als 10 % Cyan.


Farbprofil

ISO Coated v2 300% (ECI), erhältlich unter eci_offset_2009.zip

  • In PDF-Daten ist das Farbprofil als Output-Intent anzulegen.
  • Bei Werbetechnik-Produkten und Plakaten (Digitaldruck) ist das korrekte Farbprofil „ISO Coated v2“.

Stempel

Farbe 100% K (schwarz/weiss), keine Graustufen/Raster


Bedruckbare Bälle

Farbe 100% K (schwarz/weiss), keine Graustufen/Raster


Sonderfarben

Legen Sie bei allen 4-farbigen Produkten keine Schmuck- und Sonderfarben, sowie keine alternativen Farbräume in CMYK an, da dies zwangsläufig zu Fehlinterpretationen in der Farbgebung führt.


6. Schwarz richtig anlegen Zurück zum Anfang

Schwarze und graue Objekte

wie Texte oder Linien müssen immer in reinem Schwarz angelegt werden.

Beispiel
Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 60%
oder
Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100%


Tiefschwarz

Bei schwarzen Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile erreichen.

Beispiel: Cyan 60%, Magenta 40%, Gelb 20%, Schwarz 100%

Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist.
Dies ist für Texte und Linien nicht zu empfehlen, da es hierbei leicht zu Passungenauigkeiten kommen kann.


7. QR-Code richtig anlegen Zurück zum Anfang

  • QR-Codes müssen in 100% Schwarz angelegt werden (C=0, M=0, Y=0, K=100)
  • Achten Sie auf eine ausreichende Grösse des QR-Codes. Je kleinteiliger der QR-Code angelegt ist, desto schlechter ist er lesbar.
  • Auflösung: 300 bis 356 dpi
  • Linienstärke positiver Linien (dunkle Linie auf hellem Grund) müssen eine Stärke von mindestens 0,25 Punkt (0,09 mm) haben.
  • Linienstärke negativer Linien (helle Linie auf dunklem Grund) müssen eine Stärke von mindestens 0,5 Punkt (0,18 mm) haben.
  • Auch bei verkleinerten Grafiken dürfen die Linienstärken nicht unter den oben angegebenen Massen liegen.

8. Schriftgrössen/Linienstärken Zurück zum Anfang

Vermeiden Sie Schriftgrössen unter 6 Punkt.
Allgemeine Linienstärken (beachten Sie bitte untenstehende Spezifikationen):

  • Positive Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 0,25 Punkt (0,09 mm) haben.
  • Negative Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 0,5 Punkt (0,18 mm) haben.

Auch bei verkleinerten Grafiken dürfen die Linienstärken nicht unter den angegebenen Massen liegen.


Gold- und Silberfarben

Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 1 Punkt (0,4 mm)


Heissfolienflachprägung

Schriftgrösse: mindestens 14 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 1 mm stark sein
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 3 Punkt (1,06 mm)


Heissfolienflachprägung (Plastikkarten)

Schriftgrösse: mindestens 8 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 0,5 mm stark sein
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 3 Punkt (1,06 mm)


partieller UV-Lack

Schriftgrösse: mindestens 12 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 0,7 mm stark sein
positive Linien bzw. Schriftstärke (Linie ist lackiert): mindestens 2 Punkt (0,7 mm)
negative Linien bzw. Schriftstärke (Umfeld der Linie ist lackiert): mindestens 3 Punkt (1 mm)


Relieflack

Schriftgrösse: mindestens 12 Punkt; die dünnste Linie muss mindestens 1 mm stark sein
positive Linien bzw. Schriftstärke (Linie ist lackiert): mindestens 3 Punkt (1 mm)
negative Linien bzw. Schriftstärke (Umfeld der Linie ist lackiert): mindestens 6 Punkt (2 mm)


Stempel

Schriftgrösse: mindestens 7 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 0,4 mm stark sein
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 1 Punkt (0,4 mm)


Kontrollbänder

Schriftgrösse: mindestens 10 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 0,18 mm stark sein
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 0,5 Punkt (0,18 mm)


Paperclips

Schriftgrösse: mindestens 3 Punkt anlegen; mindestens 0,6 mm Schrifthöhe bei Kleinbuchstaben
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 0,25 Punkt (0,1 mm)


Servietten

Positive Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 0,5 Punkt (0,2 mm) haben
Negative Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 1 Punkt (0,4 mm) haben


Lanyards :

Schriftgrösse: mindestens 14 Punkt; die dünnste Schriftlinie muss mindestens 1,0 mm stark sein
Linienstärke von Gestaltungslinien: mindestens 2,5 Punkt (1,0 mm)