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Was haben eine Bäckerei, eine Kfz-Werkstatt, eine Agentur und eine Zahnklinik gemeinsam? Sie alle brauchen Sichtbarkeit – mit individuellem Marketing, das wirkt. Genau hier kommen die Branchenprofis von FLYERALARM ins Spiel. Erfahren Sie von Christian, Teamlead der Branchen Ambassadors, mehr über das Erkennen von Trends, gutes Networking und messbare B2B-Kommunikation. On top gibt’s hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre erste Trendanalyse.
Podcast-Interview mit Christian vom FLYERALARM Branchenteam
Kapitel 1: Intro
Doreen: Hallo und willkommen bei Erfolgsdruck, dem FLYERALARM Podcast. Ich bin Doreen und das hier ist ein Shorty zum Thema Branchen Ambassadors. Dafür habe ich mir heute meinen Kollegen Christian eingeladen und der wird uns jetzt erstmal sagen, was es mit diesem Begriff eigentlich auf sich hat und was die Kolleginnen und Kollegen in seinem Team alles so leisten. Viel Spaß mit dem Interview!
Hallo Christian und willkommen in unserem Podcast.
Christian: Ja, vielen Dank! Danke, dass ich da sein darf.
Doreen: Gerne doch. Wann ist denn der Erfolgsdruck bei dir im Job am größten?
Christian: Oh, Erfolgsdruck… Ich würde es vielleicht eher so ein bisschen anders sagen: Wann ist die Motivation, wann ist der Einsatz am größten, wann hat man am meisten Einfluss? Und da fällt mir immer ein: Sobald wir Projekte und Themen haben, die das ganze Unternehmen betreffen, wo wir viele Abstimmungsrunden haben, wo viele verschiedene Abteilungen dabei sind – da hat man natürlich schon eine gewisse Verantwortung, aber auch eine gewisse Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf die zukünftige Strategie, auf die zukünftige Ausrichtung. Das macht am meisten Spaß. Da ist in gewisser Weise Druck da, aber positiver Druck – und das ist ja das, wo man hin will, ne?
Doreen: Das stimmt, Druck ist ja per se auch nichts Schlechtes.
Kapitel 2: Was machen Branchen Ambassadors eigentlich?
Doreen: Du bist bei FLYERALARM der Teamlead der Branchen Ambassadors – die werden auch Branchenbotschafter oder -botschafterinnen genannt. Was darf ich mir denn darunter vorstellen?
Christian: Ja, Branchenbotschafter… Da muss man vielleicht ein bisschen ausholen, was die Strategie oder unser Ansatz bei FLYERALARM ist. Viel in Richtung KMUs, Familienbetriebe, und gleichzeitig die Ausrichtung auf Branchen. Da wurde sich dann die Frage gestellt: Wie kriegen wir eine Branchenausrichtung dargestellt? Was braucht es dafür? Und da hat sich eine kleine – ich nenn es mal – Task Force gegründet unter dem Titel Branchen Ambassadors. Heißt: Wir sind eine Gruppe von sechs Branchen Ambassadors plus mir als Teamlead. Wir haben uns im letzten Jahr im September gefunden. Meine Aufgabe ist es, das Team zusammenzubringen, Synergien zu finden, Prozesse aufzusetzen – und natürlich alles, was die Vernetzung der verschiedenen Fachabteilungen mit den Branchen Ambassadors betrifft, sowie die Ausrichtung auf die Zielgruppe „Branchen“.
Doreen: Okay. Und was macht ein Branchen Ambassador so? Was ist seine Aufgabe?
Christian: Die Aufgabe ist es, dass wir Branchenexpertinnen sind, die Branchenexpertise aufbauen. Was bedeutet das? Auf der einen Seite braucht man natürlich ein gewisses Know-how innerhalb der Branche – teilweise auf Basis von persönlichem Interesse, teilweise, weil die Mitarbeitenden selbst in der Branche aktiv gewesen sind – entweder als Mitarbeitende, als Agenturinhaberinnen, also auf verschiedenste Art und Weisen. Gleichzeitig geht’s darum, ein gutes Netzwerk zu haben, Verbände und Kooperationspartner kennenzulernen. Am Ende des Tages wollen wir unsere Kunden in den Fokus stellen. Wir können die Zielgruppe aus FLYERALARM Sicht am besten bearbeiten, indem wir uns auf Branchen ausrichten, die Bedürfnisse der Branche kennen, die Produkte, die die Branche benötigt, und alles auf die verschiedenen Branchen spezialisieren, spezifizieren und anpassen.
Doreen: Also wie eine Art Produktmanager und Netzwerkprofi für die Branche?
Christian: Genau. Es sind verschiedene Facetten. Es sind viele verschiedene Branchen mittlerweile definiert. Es geht um Kundenansprache, um das Entdecken von Bedürfnissen, um Anwendungsbeispiele, um Netzwerke. Die Kernbereiche sind – neben dem Produktmanagement – natürlich auch Vermarktung, Marketing, Kundenbetreuung im Sinne der Produktberatung, aber auch im Customer Support, im Customer Service, in der Großkundenberatung. Wir haben viele Schnittstellen im Unternehmen, mit denen wir gemeinsam versuchen, die Branchen bestmöglich nach vorne zu bringen und Produkte und Services entsprechend auszurichten.
Doreen: Okay, klingt auf jeden Fall nach einem ziemlich vielseitigen Job.
Christian: Ja, es macht Spaß.
Kapitel 3: Wie Branchen ausgewählt und zugeordnet werden
Doreen: Das glaube ich. Es gibt ja unheimlich viele Branchen – das kann ja sehr kleinteilig werden. Wann teilt man einem Branchen Ambassador eine Branche zu, also: Wann lohnt sich das?
Christian: Grundsätzlich haben wir geschaut, was es für technische Voraussetzungen braucht, um eine Branche zu identifizieren. Wir sind ein E-Commerce-Unternehmen mit sehr vielen Kunden. Es ist nicht möglich, Kunde für Kunde zu selektieren. Wir brauchen also eine technische Lösung. Gleichzeitig kann man es nicht dem Kunden überlassen – sonst hätten wir z. B. sehr viele Anwälte, weil viele beim Buchstaben „A“ einfach den ersten Eintrag nehmen. Wir haben viele Keyword-Analysen durchgeführt, unsere Kundenstruktur angeschaut: Welche Branchen sind schon hinterlegt, welche Bedarfe gibt es? Am Ende geht es um den Kunden: Wir wollen ihn bestmöglich bedienen. Daraus haben wir Branchen zusammengefasst, um nicht zu kleinteilig zu werden – z. B. in der Gastronomie: Imbiss, Pommesbude, Dönerbude – für alles würden sich Argumente finden lassen, aber das ist zu granular. Am Ende sind wir bei über 70 Branchen angekommen.
Doreen: Wow, auf sechs Personen?
Christian: Genau. Plus die Schnittstellen, die du erwähnt hast.
Kapitel 4: Trendanalyse, Marktforschung und Messbarkeit
Doreen: Eine Aufgabe eures Teams ist es ja auch, den Markt zu beobachten und neue Trends zu identifizieren. Wie macht man das?
Christian: Das Jobprofil eines Ambassadors braucht persönlichen Hintergrund und Interesse. Viele aus meinem Team kommen aus den jeweiligen Bereichen. Gleichzeitig haben wir das standardisiert und systematisch angegangen, mit Analyse-Templates pro Branche, mit Parametern: klassische Kennzahlen, Konjunktur, Netzwerke, Multiplikatoren, größte Kunden, Kundenevents, Netzwerkevents. Auch intern bei FLYERALARM gibt es viele Expert:innen – und viele kleine Branchenexperten, die man gezielt ansprechen kann. Natürlich auch klassische Zahlen, Reportings, KPIs – da lassen sich sehr viele, auch überraschende Trends ableiten.
Doreen: Du hast gerade schon das Stichwort gesagt: Erfolgsmessung. Wie messt ihr denn intern den Erfolg eurer Arbeit?
Christian: Das übergeordnete Ziel ist, dass wir Branchenexperten sind und die besten Produkte und Services anbieten. Ein KPI ist die branchenspezifische Produktpalette – in Abstimmung mit dem Produktmanagement. Beispiel: Eine Plastikkarte – für einen Sportverein heißt sie Mitgliedsausweis, für ein Hotel Zimmerkarte, für eine Bank Checkkarte. Solche Synonyme zu identifizieren oder Produktlücken zu finden ist ein KPI. Ein anderer ist die Entwicklung in der Branche, die langfristige Kundenbindung, zugeschnitten auf die Branche.
Doreen: Klingt total einleuchtend. Danke für deine Einblicke, du hast’s schon geschafft.
Christian: Danke dir! Tschüss!
Doreen: Ciao!
Kapitel 5: Outro
Doreen: Ich hoffe, das Shorty hat euch gefallen und ihr wisst jetzt genauso wie ich ein bisschen mehr über die Branchenausrichtung bei FLYERALARM. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann abonniert ihn doch gerne – auf eurem bevorzugten Player einfach den „Abonnieren“-Button drücken. Und folgt FLYERALARM auch auf den Social-Media-Kanälen. Ich sage jetzt erstmal Tschüss, vielen Dank fürs Zuhören und bis bald!
Shownotes
Von A wie Autovermietung bis Z wie Zahnarztpraxis gilt: Alle Unternehmen wollen von möglichst vielen Menschen gesehen und gehört werden – mit gutem Marketing und einzigartiger Werbung, die auf sie zugeschnitten ist. Bei FLYERALARM gibt’s genau dafür die Branchen Ambassadors – auch Branchen-Botschafterinnen und -Botschafter genannt. Was es damit auf sich hat und woher die Kolleginnen und Kollegen wissen, was Firmen verschiedener Branchen wirklich brauchen, um erfolgreich zu sein, erfährst du im Interview von Teamlead Christian. In dieser Folge geht es darum:
• wie man Trends erkennt und sich individuell zu Nutze macht
• warum gute Netzwerkarbeit so wichtig ist
• wie echter Kundenkontakt auf Augenhöhe funktioniert
• wie Erfolge im Branchenteam messbar gemacht werden
Viel Spaß!
LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-dierl/
Wir freuen uns über Kommentare zum Post dieser Folge:
FLYERALARM bei Instagram: https://www.instagram.com/flyeralarm.official
FLYERALARM bei Facebook: https://www.facebook.com/Flyeralarm.Deutschland
FLYERALARM bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/flyeralarm
Trendanalyse leicht gemacht: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
In einer Welt, die sich rasant verändert, wird es immer wichtiger, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Eine Trendanalyse hilft Ihnen, relevante Strömungen zu identifizieren, einzuordnen und strategisch zu nutzen – sei es im Marketing, in der Produktentwicklung oder im Innovationsmanagement. Hier kommen die wichtigsten Schritte, um eine fundierte Trendanalyse durchzuführen – praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar.
Schritt 1: Ziel und Kontext der Analyse festlegen
Bevor Sie loslegen, sollten Sie wissen, warum Sie eine Trendanalyse machen.
- Möchten Sie Innovationen für Ihr Unternehmen finden?
- Wollen Sie das Konsumentenverhalten potenzieller Kundinnen und Kunden besser verstehen?
- Brauchen Sie neue Impulse für die Produktentwicklung?
Tipp: Halten Sie Ihr Ziel schriftlich fest und definieren Sie den Betrachtungsrahmen (z. B. Branche, Region, Zielgruppe, Zeitraum).
Schritt 2: Relevante Quellen identifizieren
Gute Trends basieren auf guten Daten. Nutzen Sie daher verschiedene Informationsquellen wie:
- Sekundärquellen: Studien, Reports, Marktforschung, Google Trends, Statistiken, Fachzeitschriften
- Primärquellen: Interviews, Umfragen, Fokusgruppen
- Online-Tools: Google Trends, Trendhunter, WGSN, Think with Google, LinkedIn, Twitter/X
Tipp: Achten Sie auf die Aktualität der Daten – Trends veralten schnell.
Schritt 3: Trend-Signale sammeln, clustern und benennen
Nun geht’s ans Eingemachte: Sammeln Sie Signale, also Hinweise auf potenzielle Trends. Um Anschluss versuchen Sie, Muster zu erkennen. Welche Signale passen zusammen? Daraus wird das erste Trend-Cluster geformt. Mögliche Signale für neue Trends könnten dabei sein:
- neue Technologien oder Startups
- verändertes Konsumentenverhalten
- innovative Produkte, Services oder Geschäftsmodelle
- Diskussionen in sozialen Medien oder Foren
Tipp: Nutzen Sie ein einfaches Spreadsheet oder ein digitales Notizbuch (z. B. Notion) zum Sammeln und Clustern der Signale. Geben Sie den Clustern zudem eingängige, verständliche Namen. Das erleichtert die Kommunikation im Anschluss.
Schritt 4: Trendbewertung und Relevanzanalyse
Nicht jeder Trend ist gleich relevant. Bewerten Sie daher die identifizierten Trends anhand von Kriterien wie:
- Relevanz für Unternehmen / Zielgruppe
- Zeitliche Auswirkung: Kurzfristig oder langfristig?
- Einfluss: Disruptiv oder evolutionär?
- Wahrscheinlichkeit: Wie sicher ist die Entwicklung?
Tipp: Nehmen Sie eine Trend-Matrix oder ein Scoring-Modell (z. B. 1 – 5 Punkte je Kriterium) zu Hilfe.
Schritt 5: Trends visualisieren und kommunizieren
Machen Sie Ihre Trends sichtbar! Gute Visualisierungen helfen, Ihr Team mit ins Boot zu holen und Ihre Erkenntnisse später in passende Maßnahmen zu verwandeln. Mögliche Formate zur Visualisierung sind etwa:
- Trendradar
- Trend-Canvas
- Zukunftsszenarien
- Infografiken oder Moodboards
Tipp: Egal ob Sie ein Programm wie Miro, Canva oder PowerPoint nutzen oder lieber mit analogen Mitteln wie einem Whiteboard arbeiten – wichtig ist, dass Sie sich Ihre Ergebnisse immer vor Augen halten.
Schritt 6: Ableitung konkreter Maßnahmen
Eine Trendanalyse bringt nur dann echten Mehrwert, wenn sie in Handlungen übersetzt wird. Stellen Sie sich dafür folgende Fragen:
- Welche Chancen und Risiken ergeben sich?
- Wo könnten Sie gemeinsam als Unternehmen aktiv werden?
- Welche Innovations- oder Marketingideen lassen sich ableiten?
Tipp: Entwickeln Sie erste Pilotprojekte oder Hypothesen, die Sie testen können, bilden Sie eine Task Force und gehen Sie mögliche Maßnahmen besonnen und schrittweise an.
Und wie geht es jetzt weiter? Nun, das kommt auf Ihre Entscheidungen rund um die nächsten Maßnahmen an. Wie Sie sich dabei nicht verzetteln und Ihr Team optimal anleiten, erfahren Sie ebenfalls hier im Blog. Eine Möglichkeit, um sich selbst besser zu strukturieren, ist etwa ein Bullet Journal. Sie fragen sich, wie Sie das komplette Team optimal in Ihre Überlegungen mitnehmen? Hier gibt’s 5 Strategien für ein effizientes Arbeiten ohne Stress.
FLYERALARM unterstützt und berät Sie bei Ihrem Vorhaben
Egal, ob Sie eine individuelle Beratung rund um passende Marketingmaßnahmen für Ihre Branche benötigen, konkrete Fragen zu Werbemitteln aller Art haben oder einfach ein wenig Unterstützung bei der Anlage von Druckdaten oder digitalen Werbeformen brauchen – bei FLYERALARM finden Sie nicht nur jede Menge Inspiration, sondern auch den passenden Service und die richtige Ansprechperson für Ihr Vorhaben. Beispiele gefällig?
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FLYERALARM Digital ermöglicht es Ihnen, mit digitalen Marketinglösungen, genau dann präsent zu sein, wenn potenzielle Kundinnen und Kunden nach passenden Angeboten oder Informationen suchen. Ihre Werbebotschaft lässt sich hierbei auf über 20 Plattformen platzieren, wodurch sich Reichweite und Auffindbarkeit dauerhaft erhöhen lassen. Wählen Sie den passenden Service direkt aus oder ergänzen Sie ihn bei Ihrer nächsten Druckbestellung als digitale Zusatzoption. Für eine individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Expertinnen und Experten selbstverständlich zur Seite.
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