Mehr als nur ein Untersetzer – der Bierdeckel als Kommunikator, Sammlerstück und Werbemittel

By 7. Juli 2015 Oktober 7th, 2020 BeInspired

Bierdeckel sind langweilig? Bieten viel zu wenig Platz? Haben einen schlechten Ruf? Kurz: Sind kein geeignetes Werbemittel? Der Großteil der Besucher deutscher Gaststätten würde da widersprechen. Eine Umfrage hat ergeben, dass zwei Drittel der Gäste lesen, was auf dem Untersetzer gedruckt steht. Fast genauso viele nehmen ihn gar mit nach Hause. Gestört von ihm und seiner Botschaft fühlt sich so gut wie niemand: 96 % der Gäste nehmen den Bierdeckel als unaufdringliches Werbemittel wahr, so die Erhebung des weltweit führenden Herstellers von Bierdeckeln. Und insgesamt 82 % der Befragten empfinden den Untersetzer sogar als sympathisch. Noch immer nicht genügend Gründe, darauf zu werben? Wie wäre es damit: Mehr als die Hälfte der befragten Gäste wünschte sich anregendere Motive und spannendere Werbung auf ihrem Bierdeckel. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten zur Gestaltung, egal ob auf runden oder eckigen Pappen …

Interaktives Lockmittel

Bierdeckel eignen sich hervorragend für allerlei Aktionen, Gewinnspiele zum Beispiel. Die richtige Antwort auf eine Wissens- oder Schätzfrage kann direkt auf den Bierdeckel geschrieben und mit diesem abgegeben werden. Schon kleine Preise locken die Gäste, sich zu beteiligen. Dabei müssen diese nicht zwangsläufig vom Wirt gestiftet werden. Kooperationen mit Betrieben aus allen Branchen bieten sich an. Nicht nur bei Gewinnspielen, sondern auch bei Ankündigungen, Informationen oder Rabattaktionen. Bei Vorlage des Bierdeckels gibt es etwa ein Gratis-Croissant beim Bäcker gegenüber oder Prozente beim Shopping im Kaufhaus. Reicht der Platz auf dem Bierdeckel nicht aus, kann ein QR-Code helfen. Per Scan erhält der Gast weitere Informationen auf sein Smartphone. Wollen Sie Ihre Werbung noch weiter verbreiten? Dann gestalten Sie den Bierdeckel doch als Postkarte der etwas anderen Art. Auf diese Weise gelangt Ihre Botschaft in die ganze Welt.

Spielen, rätseln und Rekorde brechen

Sudoku ist nach wie vor ein äußerst beliebter Zeitvertreib, manche Menschen sind regelrecht süchtig danach. Nicht nur diese können der Herausforderung auf einem entsprechenden Bierdeckel nicht widerstehen. Die grauen Zellen ein wenig anstrengen und dabei Spaß haben, das bieten auch jede Menge anderer Rätsel. Labyrinthe, aus denen man den Fluchtweg einzeichnet zum Beispiel, und viele weitere Denksportaufgaben mit Text oder Bild. Oder wie wäre es mit einer Runde Memory, wenn das Essen mal ein bisschen länger auf sich warten lässt? Der werbliche Effekt all dieser Spiele und Rätsel: Der Gast beschäftigt sich eingehend mit dem Bierdeckel und stellt durch den Spaß eine positive Verbindung zu Ihrem Unternehmen oder Ihrem Produkt her.

Aber auch ohne konkrete „Aufforderung“ lässt sich mit Bierdeckeln jede Menge anstellen. Jeder hat sicherlich schon einmal ein Haus aus den Pappen gebaut, mehr oder weniger erfolgreich. Ein richtig großes hat vor einigen Jahren Sven Goebel gebaut, sein Haus aus über 250.000 Bierdeckeln ist bis heute unerreicht. Weitere Rekorde? Im Bierdeckel-Weitwurf liegt die offizielle Bestmarke bei über 38 Metern, beim 180° Bierdeckel schnipsen bei 112 Stück. Vielleicht wird der nächste Rekord ja mit Ihren Untersetzern aufgestellt …

Zum Sammeln und Tauschen

Der Bierdeckel ist für viele Menschen ein beliebtes Hobby. So beliebt, dass es einen eigenen Begriff für die Sammler gibt: Tegestologen. Ein besonderer Reiz sind Reihen mit verschiedenen Motiven, die es zusammenzutragen gilt. Zum Beispiel von regionalen Sehenswürdigkeiten, den einzelnen Spielern einer Sportmannschaft oder allen Teilnehmerländern einer Weltmeisterschaft. Beliebt sind natürlich vor allem seltene Designs oder gar Einzelstücke. Für diese werden im besten Fall Summen im vierstelligen Bereich gezahlt. Zur offiziellen Urkunde wird der Bierdeckel nicht nur, wenn der Wirt die konsumierten Getränke darauf notiert. Wie viele Verträge und Beitrittserklärungen wurden nicht schon kurzerhand auf den kleinen Pappen geschlossen. Und Udo Lindenberg hat seine ersten Texte auf einen Bierdeckel geschrieben. Ob dieser noch existiert, ist aber leider nicht bekannt …

Hier geht`s direkt zu unseren Bierdeckeln auf flyeralarm.com: Bierdeckel

In diesem Sinne: Prost!

Raphael

About Raphael

Interessiert sich am meisten für neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, also was man außer Papier noch so alles bedrucken kann. Schreibt nach dem Motto: Was gibt es Schöneres als ein witziges, geistreiches oder komplett absurdes Wortspiel? Genau, zwei.

Hinterlassen Sie einen Kommentar