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Sie wollen Ihre Zielgruppe dort erreichen, wo sie täglich unterwegs ist? Dann sind Meta Ads – also Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram – genau das richtige Tool für Sie. Mit klarem Fokus auf Zielgruppen und smarten Strategien lassen sich Leads generieren und Markenbekanntheit steigern. Und das geht so …
Podcast-Interview mit Inka vom FLYERALARM Social Media Team
Kapitel 1: Intro
Herzlich willkommen bei Erfolgsdruck, dem FLYERALARM Podcast. Ich bin Doreen, und das hier ist ein Shorty zum Thema Meta Ads. Wenn ihr zu dem Thema noch nie etwas gehört habt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt – denn ich habe mir meine Kollegin Inka eingeladen. Sie ist Teamlead im Team Social Media und wird uns jetzt mal erklären, was Meta Ads sind und was man damit so machen kann. Viel Spaß!
Kapitel 2: Was sind Meta-Ads?
Doreen: Hallo Inka, und welcome back in unserem Podcast.
Inka: Hello again. Danke für die erneute Einladung.
Doreen: Gerne doch. Wir kennen dich ja schon aus der Social-Media-Folge, die wir mal zusammen aufgenommen haben. Aber heute sprechen wir über einen etwas spezielleren Teilbereich – und zwar über Meta Ads.
Kannst du uns kurz erklären, was das ist und wozu man Meta Ads überhaupt braucht?
Inka: Also, Meta Ads sind mittlerweile das Herzstück von Social Media für Unternehmen, die ihre Zielgruppen tatsächlich erreichen möchten. Das sind Werbeanzeigen, die über Meta ausgespielt werden – also über die Plattformen Facebook, Instagram, Messenger, Threads und auch das Audience Network, also auch ein bisschen darüber hinaus.
Man nutzt sie letztendlich, um Menschen sehr gezielt bzw. gezielter zu erreichen, und verfolgt dabei bestimmte Ziele – zum Beispiel mehr Reichweite, mehr Interaktion, Klicks generieren, z. B. in den Onlineshop, oder auch Leads, also Telefonnummern, Newsletter-Anmeldungen etc.
Doreen: Okay, verstehe. Und die sind aber nicht kostenlos? Das ist bezahlte Werbung quasi.
Inka: Genau. Also, das ist das Unternehmensmodell von Meta bzw. es prägt das Unternehmensmodell mit. Letztendlich geht es darum – ein ganz klassisches Beispiel – die Instagram Story: Wenn ich auf Instagram die Stories anschaue, sehe ich Stories von den Accounts, denen ich folge. Zwischendrin ist dann mal etwas, wo ich mich frage: Wer ist das überhaupt? Ich habe diese Person oder dieses Unternehmen nicht abonniert. Hinter diesem Inhalt steckt eine Ad. Das Unternehmen hat also dafür bezahlt, dass es mich in meinem Social-Media-Nutzungsverhalten erreicht.
Doreen: Okay. Und wie genau funktioniert das System dahinter? Wie komme ich da als Unternehmen rein?
Inka: Da ist es wichtig zu sagen: bitte auf gar keinen Fall über die schlauen Buttons, die Meta einem da liefert – wie „Jetzt Beitrag bewerben“ oder „Willst du nicht noch 50 % mehr Follower oder Likes?“ Bitte darüber auf gar keinen Fall – niemals machen, okay? Der Einstieg sollte immer über ein Werbekonto erfolgen, und das sollte auch mit Sinn und Verstand aufgesetzt werden. Denn Meta macht es einem sehr leicht, sehr viel Geld ohne wirklichen Grund auszugeben.
Kapitel 3: Wie funktioniert das Meta-Gebotssystem
Inka: Beantwortet das deine Frage überhaupt?
Doreen: Ja, schon – auf jeden Fall. Aber dahinter steckt, soweit ich weiß, ein Gebotssystem, oder?
Inka: Genau. Es funktioniert grundlegend über ein Auktionssystem. Das heißt: Ich habe Geld, ich möchte ein Ziel erreichen, eine Zielgruppe erreichen – und dann biete ich auf einen Werbeplatz.
Natürlich bin ich nicht das einzige Unternehmen, das auf diesen Platz bietet. Man könnte meinen, dass der mit dem meisten Geld gewinnt – aber das ist nicht immer so. Denn über das Budget hinaus bewertet der Meta-Algorithmus die Anzeige auch danach, wie relevant sie vermutlich ist, wie qualitativ hochwertig sie ist und wie effektiv sie sein wird – also, wie gut sie insgesamt bei der Zielgruppe ankommt. Ich kann also Unmengen an Geld investieren – wenn die Qualität nicht stimmt, kann es trotzdem sein, dass ich verliere.
Doreen: Das heißt, das Ziel muss sein, möglichst gut strukturierte und gute Anzeigen zu bauen, die auf meine Zielgruppe einzahlen?
Inka: Korrekt.
Doreen: Okay. Wie macht man das?
Inka: Das ist so eine typische Social-Media-Antwort: Es kommt immer darauf an. Es kommt auf die Zielgruppe an, auf das Ziel etc. Wichtig ist, mit wachsendem oder bestehendem Know-how zu sehen: Wie laufen meine Tests? Wie laufen z. B. AB-Tests? So kann man sich nach und nach über längere Zeit herausfiltern, was für einen selbst am besten funktioniert.
Ich kann da vielleicht den einen oder anderen beruhigen: Es ist nicht immer die aufwendigste Video Ad, sondern es kann auch ein ganz vermeintlich einfaches Karussell sein, bei dem einfach nur ein paar statische Bilder zusammengefügt wurden.
Kapitel 4: AB-Testing und Kampagnenoptimierung
Doreen: Alles klar, verstehe. Du hast jetzt schon ein bisschen angeteasert – also zur Auswertung so einer Kampagne. AB-Tests kann man ja machen, um zu sehen, welche Anzeige oder welche Meta-Kampagne besser performt hat. Gibt es noch andere Stellschrauben, an denen man erkennen kann, wie gut eine Kampagne gelaufen ist?
Inka: Auch da: Es kommt darauf an, was man vorhat. Wichtig ist, sich anzuschauen: Welches Ziel hatte ich definiert – und habe ich dieses Ziel erreicht? Das ist ein ganz individuelles Ziel. Es kann eine Benchmark sein, die mir gesetzt wurde oder die ich mir selbst gesetzt habe.
Kurz gesagt: Wenn ich Leads generieren möchte und meine Anzeige darauf ausgelegt ist, bringt es mir nichts, wenn ich am Ende nur Reichweite erzielt habe, aber keine Leads. Da darf man also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen – sondern Leads mit Leads und so weiter.
Ganz wichtig ist dabei nicht nur die Menge der Ergebnisse – z. B. die Menge an Leads –, sondern auch der Preis pro Ergebnis. Da kann man auch mal im Umfeld fragen: „Hey, wie sind deine Erfahrungen?“ – wenn man selbst noch wenig geschaltet hat.
Und wichtig ist auch: nicht erst am Ende der Kampagne auswerten, sondern währenddessen dranbleiben. Bereits mit Beginn der Lernphase – und auch darüber hinaus – immer schauen: Kann ich etwas verbessern, kann ich etwas rausnehmen? Läuft eine Anzeige besonders gut, dann kann ich sie mit mehr Budget stärken usw.
Kapitel 5: Aus der Praxis – so schaltet FLYERALARM Meta-Ads
Doreen: Das heißt, es spricht auch nichts dagegen, Anzeigen zu mischen? Also, z. B. ein paar Meta Ads mit Fokus auf Produktabverkauf – und parallel Brand-Themen oder Lead-Generierung?
Inka: Genau! Man kann da wirklich spielen und schauen: Was funktioniert für meine Zielgruppe am besten? Und: Was ist mein Ziel?
Bei uns laufen gewisse Kampagnen das ganze Jahr durch. Die haben auf den ersten Blick dasselbe Ziel, unterscheiden sich aber stark im Detail. Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht selbst die Zielgruppe wegnimmt und die Preise in die Höhe treibt.
Aber das muss man einfach im Auge behalten – wie bei allem im Social Media: kontinuierlich dranbleiben, beobachten, anpassen, optimieren. Und dann eben auch „Leuchttürme“ schaffen. Also, wir haben – wie gesagt – diese kontinuierliche Versorgung und dann gezielte Kampagnen, die z. B. nur zu einer bestimmten Jahreszeit relevant sind. Dann haben wir eine durchgehende Schaltung.
Doreen: Klasse, wieder was gelernt. Danke für die schnellen Einblicke in den Bereich Meta.
Inka: Herzlichen Dank auch dir.
Doreen: Ciao!
Inka: Ciao!
Kapitel 6: Outro
Doreen: Ich hoffe, unser kleiner Ausflug zum Thema Meta-Ads hat euch gefallen – und ihr seht die kleinen Anzeigen, die beim Durchscrollen eurer Reels auftauchen, jetzt mit etwas anderen Augen.
Wenn euch das Ganze aber zu schnell ging oder zu speziell war und ihr mit Social Media für euer Unternehmen noch gar nichts am Hut habt – dann empfehle ich euch das andere Shorty mit Inka zum Thema Social Media. Da geht’s wirklich um die absoluten Basics und darum, wie man als Unternehmen mit Social Media anfangen sollte.
Ansonsten: Abonniert doch gerne den Podcast, wenn ihr keine weitere Folge zu Druck- und Marketingthemen verpassen wollt, und folgt uns auch auf Social Media – z. B. auf LinkedIn, Instagram, Facebook und Co. Ich sage jetzt erstmal tschüss, danke fürs Zuhören und bis bald!
Shownotes
Was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Meta Ads“ – und wie nutzt du die kostenpflichtigen Werbeanzeigen zwischen den Reels auf Facebook und Instagram sinnvoll für dein Unternehmen? In dieser kompakten Shorty-Folge erklärt dir Inka, Social Media Teamlead bei FLYERALARM, die Grundlagen des Meta-Gebotssystems und zeigt dir, worauf du bei der Planung und Strukturierung deiner Werbekampagnen achten solltest. Mit Host Doreen spricht sie über die verschiedenen Anzeigenarten, gibt Tipps zu möglichen Kampagnenstrukturen und erklärt, wie du den Erfolg deiner Meta Ads testen und auswerten kannst. Praxisnah und leicht verständlich!
Du erfährst dabei:
- was Meta Ads überhaupt sind und wie das Gebotssystem funktioniert
- mit welchen Tricks und Kniffen du dir die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe sicherst
- welche Anzeigenarten du nutzen kannst – und für welchen Zweck
- wie du deine Kampagnen sinnvoll strukturierst und analysierst
Viel Spaß!
Hinterlass uns gerne einen Kommentar zum Post dieser Folge.
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Was sind Meta Ads?
Meta Ads sind digitale Werbeanzeigen auf den Plattformen Facebook und Instagram. Sie ermöglichen Ihnen als Werbetreibende, potenzielle Kundinnen und Kunden genau dann anzusprechen, wenn sie aktiv durch ihren Feed scrollen, Stories ansehen oder mit Inhalten interagieren. Das Besondere dabei: Sie erreichen Ihre Zielgruppe präzise, basierend auf Interessen, Verhalten und demografischen Merkmalen. Gleichzeitig profitieren Sie von der enormen Reichweite von zwei der größten Social-Media-Plattformen der Welt. Meta Ads bieten diverse Werbeformate, die Sie für verschiedene Marketingziele nutzen können. Dabei haben Sie die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben und können schon mit kleinen Budgets messbare Ergebnisse erzielen. Zu guter Letzt lassen sich alle wichtigen Kennzahlen, wie Klicks, Reichweite oder Conversions, in Echtzeit überprüfen und optimieren.
Wie funktioniert das Meta-Gebotssystem?
Meta Ads basieren auf einem intelligenten Auktionssystem, bei dem mehrere Faktoren darüber entscheiden, ob Ihre Anzeige ausgespielt und wem sie angezeigt wird. Sobald eine Nutzerin oder ein Nutzer Facebook oder Instagram öffnet, prüft der Meta-Algorithmus in Sekundenbruchteilen, welche Anzeigen für diese Person relevant sein könnten und welche Anzeige voraussichtlich die beste Nutzererfahrung bringt. Für Sie heißt das, Sie konkurrieren mit anderen Werbetreibenden um die besten Plätze im Newsfeed. Dabei sind drei Faktoren entscheidend:
Gebotsstrategie
Wie viel sind Sie bereit zu zahlen? Wählen Sie das automatische Gebot, bei dem der Preis so eingestellt wird, dass Ihre Kampagne möglichst effizient innerhalb Ihres Budgets läuft – ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger. Oder setzen Sie auf das manuelle Gebot. Hier geben Sie selbst an, wie viel Sie maximal ausgeben möchten.
Relevanz
Meta bevorzugt Anzeigen, die qualitativ hochwertig sind und viel Engagement erzeugen. Das Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzern nur Anzeigen zu zeigen, die sie interessieren, aktivieren und nicht stören. Deshalb bewertet Meta Ihre Anzeige nach einem Relevanz-Score. Einflussfaktoren sind u. a.: Qualität des Bild- oder Videomaterials, Klarheit und Aussagekraft des Textes, Interaktionen wie Klicks, Likes, Kommentare oder Shares und Feedback wie „Anzeige ausblenden“ oder „irrelevant“.
Voraussichtliche Interaktion
Der Algorithmus berechnet, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Nutzerin oder ein Nutzer auf Ihre Anzeige reagiert. Grundlage dafür sind das Verhalten bei ähnlichen Anzeigen, vergangene Interaktionen und die Affinität zum Thema. Beispiel: Wenn jemand regelmäßig Beauty-Videos liked, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Person auf Ihre Anzeige für Naturkosmetik klickt. Ihre Meta Anzeige wird bevorzugt ausgespielt – selbst, wenn ein Mitbewerber mehr zahlt.
Aufbau einer Meta-Werbekampagne: So strukturieren Sie Ihre Anzeigen
Wenn Sie mit Meta Ads erfolgreich sein möchten, ist die richtige Kampagnenstruktur entscheidend. Meta unterteilt jede Werbeanzeige in drei Ebenen: Kampagnenziel, Anzeigengruppe und Anzeige. Diese Ebenen bauen aufeinander auf und jede erfüllt eine eigene Funktion.
Das Kampagnenziel
Das Kampagnenziel gibt dem Algorithmus vor, wofür Ihr Budget eingesetzt werden soll und welche Optimierung im Fokus steht. Mögliche Ziele könnten mehr Reichweite, mehr Traffic auf Ihre Website oder eine Landingpage, mehr Leads in Form von Anfragen, Newsletter-Anmeldungen etc. oder höhere Conversions (indem Nutzerinnen und Nutzer z. B. einen Kauf abschließen) sein.
Die Anzeigengruppe
Hier definieren Sie die Zielgruppenparameter Alter, Geschlecht, Interessen, Standort und Verhalten. Nutzen Sie zusätzlich Custom Audiences (z. B. Website-Besucher) oder Lookalike Audiences, um ähnliche Personen wie Ihre bestehenden Kundinnen und Kunden zu erreichen. Beim Budget wählen Sie zwischen Tages- oder Laufzeitbudget und entscheiden, ob Sie Meta automatisch bieten lassen oder ein manuelles Limit setzen. Die Platzierung bestimmt, wo Ihre Anzeige ausgespielt wird – z. B. in Instagram Stories, dem Facebook Feed oder in Reels. Für den Einstieg ist die automatische Platzierung empfehlenswert – Meta erkennt selbst, welche Position am besten funktioniert.
Die Anzeige
Jetzt wird es visuell! In der dritten Ebene gestalten Sie die eigentliche Anzeige. Hier zählen Kreativität, Klarheit und Emotionen. Denn nur wenn Ihre Anzeige im Feed auffällt, bleibt sie hängen – und wird angeklickt. Die Elemente einer erfolgreichen Anzeige sind Visuals, ein Anzeigentext mit klarer Botschaft, Call-to-Action (z. B. „Jetzt kaufen“, „Mehr erfahren“, „Angebot sichern“) und der Link zur Zielseite. Meta bietet Ihnen dafür unterschiedliche Anzeigenformate.
- Bildanzeigen sind schnell produziert und ideal für einfache Botschaften geeignet
- Videoanzeigen bieten ein höheres Engagement und mehr Aufmerksamkeit
- Karussell-Anzeigen können mehrere Inhalte in einer Anzeige visualisieren und bieten sich z. B. perfekt für Produktreihen an
- Collection Ads sind kleine, interaktive Produktwelten mit Shop-Funktion
Tipp: Setzen Sie auf hochwertigen Content, kommunizieren Sie klar und kurz und vergessen Sie nicht, Ihre Anzeigen auch für die mobile Nutzung zu optimieren. Klingt alles sehr kompliziert? Nicht mit der Hilfe von FLYERALARM Digital.
Schnellstart im Meta Ads Manager: In wenigen Schritten zur ersten Anzeige
Der Meta Ads Manager ist das zentrale Tool, um Anzeigen auf Facebook, Instagram, im Messenger oder dem Audience Network zu schalten. Auch wenn die Oberfläche zunächst komplex wirken kann: Mit einer klaren Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise gelingt der Einstieg schnell und einfach – selbst ohne Vorkenntnisse. Und so geht’s:
- Kampagne erstellen und Ziel festlegen: Ihr Ziel gibt Meta vor, auf welche Ergebnisse Ihre Anzeigen optimiert werden sollen (z. B. Reichweite, Traffic, Leads, Käufe/Conversions).
- Anzeigengruppe definieren: Legen Sie die Parameter für Zielgruppe, Budget und Platzierungen fest.
- Anzeige gestalten: Laden Sie Ihre Inhalte (Visual, Text, optionale Überschrift, Call-to-Action, Linkziel) hoch.
- Veröffentlichen und testen: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre KPIs (z. B. Klickrate, Conversion-Rate, Kosten pro Ergebnis), passen Sie Zielgruppen, Inhalte oder Budgets an und testen Sie verschiedene Varianten. Auch kleinere Änderungen können große Wirkung haben.
Tipp: Beginnen Sie mit einem überschaubaren Budget, um erste Daten zu sammeln. Optimieren Sie Ihre Inhalte laufend. Es ist cleverer regelmäßige Anpassungen vorzunehmen, statt einmal viel Geld zu investieren. Testen Sie verschiedene Versionen – z. B. unterschiedliche Bilder, Headlines oder CTAs. Meta kann automatisch die beste Variante bevorzugen. Auf diese Weise finden Sie heraus, was bei Ihrer Zielgruppe am besten funktioniert.
A/B-Testing: Optimieren Sie Ihre Meta Ads gezielt und datenbasiert
Beim A/B-Testing erstellen Sie zwei Versionen einer Anzeige, bei der sich eine einzige Variable unterscheidet. Das kann zum Beispiel das Bild, die Headline, der Call-to-Action oder sogar die Zielgruppe sein. Meta zeigt beide Versionen gleichmäßig und zufällig verschiedenen Personen innerhalb Ihrer Zielgruppe an – und wertet im Anschluss aus, welche Anzeige besser performt. So finden Sie heraus, welche Elemente wirklich funktionieren – und können Ihre Kampagne gezielt optimieren.
So funktioniert A/B-Testing in der Praxis
- Eine Variable festlegen
Testen Sie immer nur eine Änderung pro A/B-Test – z. B. zwei unterschiedliche Bilder, zwei Headlines oder zwei CTA-Formulierungen. So erkennen Sie klar, welcher Unterschied den Ausschlag gibt. - Teststruktur auswählen
Im Meta Ads Manager gibt es eine eigene Funktion für A/B-Tests. Alternativ können Sie auch manuell zwei identische Anzeigengruppen erstellen und jeweils eine Variante testen. Wichtig dabei: Stellen Sie sicher, dass sich die Zielgruppen nicht überschneiden, um verfälschte Ergebnisse zu vermeiden. - Laufzeit und Budget festlegen
Lassen Sie den Test mindestens 3–5 Tage laufen, um aussagekräftige Daten zu sammeln. Auch mit kleinem Budget lassen sich erste Erkenntnisse gewinnen – vor allem bei großen Zielgruppen. - Ergebnisse auswerten
Vergleichen Sie die Performance anhand relevanter KPIs, z. B.: Klickrate (CTR), Conversion-Rate, Kosten pro Ergebnis (z. B. Lead, Kauf, Klick), Verweildauer auf der Zielseite. - Erfolgreiche Variante skalieren
Hat eine Version klar besser abgeschnitten? Dann setzen Sie auf diese und skalieren Sie die Anzeige mit mehr Budget – oder nutzen die gewonnenen Erkenntnisse für neue Kampagnen.
Tipp: Mit A/B-Tests verbessern Sie Ihre Meta-Werbung kontinuierlich, gezielt und datenbasiert. Statt auf Vermutungen zu setzen, liefern Ihnen echte Nutzerreaktionen die Basis für bessere Ergebnisse.
Ein kleiner Test kann dabei den entscheidenden Unterschied machen – und aus einer durchschnittlichen Anzeige einen echten Performance-Treiber machen.
Zusätzliche Tipps für noch bessere Meta Ads
Wenn Sie Ihre Meta-Werbekampagnen noch erfolgreicher gestalten möchten, lohnt es sich, ein paar bewährte Profi-Tipps zu beachten. Kleine Details machen oft den Unterschied – und sorgen dafür, dass Ihre Anzeigen günstiger, effizienter und sichtbarer werden.
Planen Sie Ihre Anzeigenschaltung bewusst.
Schalten Sie Ihre Ads gezielt nach Zeitplan und schließen Sie Nachtzeiten aus, wenn Ihre Zielgruppe kaum aktiv ist. So verschwenden Sie kein Budget auf uninteressierte Nutzerinnen und Nutzer und steigern die Effizienz Ihrer Kampagnen.
Füllen Sie immer den „Mehr dazu“-Link aus.
Dieser Link bietet Ihrer Zielgruppe die Möglichkeit, sich noch umfassender über Ihr Angebot zu informieren – und erhöht die Chance auf Klicks und Conversions erheblich. Ein fehlender Link verschenkt wertvolles Potenzial.
Nutzen Sie Zielgruppen-Kombinationen clever.
Mit der Funktion „muss auch übereinstimmen mit“ kombinieren oder schließen Sie Zielgruppen gezielt ein oder aus. So erreichen Sie exakt die Personen, die wirklich zu Ihrem Angebot passen – und vermeiden unnötige Streuverluste.
Deaktivieren Sie die Advantage+-Option für Anzeigenplatzierungen.
Auch wenn diese Funktion verlockend klingt: In vielen Fällen arbeitet Advantage+ weniger zielgerichtet, was Ihre Anzeigeneffizienz senken kann. Besser ist es, Platzierungen bewusst selbst zu steuern und anzupassen.
Erstellen Sie mehrere Varianten für Ihren primären Text.
Geben Sie dem Meta-Algorithmus die Chance, verschiedene Textversionen zu testen und automatisch die Variante auszuspielen, die am besten funktioniert. Unterschiedliche Ansätze, Formulierungen oder Stile können die Performance spürbar steigern.
Fazit: Erfolg mit Meta-Ads bedeutet, strategisch planen, klug gestalten und kontinuierlich optimieren. Mit gezieltem Zeitmanagement, sauberem Targeting, bewusster Anzeigensteuerung und einer Portion Variantenvielfalt holen Sie das Beste aus Ihrem Werbebudget heraus. Trauen Sie sich, zu testen, zu lernen und zu wachsen. Jede kleine Optimierung zahlt sich aus – und bringt Sie Schritt für Schritt näher zu mehr Sichtbarkeit, mehr Kundschaft und mehr Erfolg.
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