Serie Mailings: Postadressen für Direktmailing-Kampagnen

By 23. März 2016 Februar 1st, 2018 BeInspired, Know-how
Mailings Adressen generieren

Telefonakquise hat einen schlechten Ruf, E-Mails landen meist im Spamfilter und unadressierte Postsendungen im Papierkorb – sofern sie überhaupt in die Briefkästen eingeworfen werden dürfen. Denn Aufkleber mit „Bitte keine Werbung“ machen diesem Vorhaben von vornherein einen Strich durch die Rechnung. Darum ist das persönliche Direktmailing per Post eine der sichersten und seriösesten Methoden, neue Kunden zu gewinnen. Direkt an die Empfänger adressierte Briefe, Postkarten oder Selfmailer machen nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern stellen vor allem sicher, dass Ihre Informationen auch die richtige Zielgruppe erreichen. Gegenüber E-Mail-Adressen haben Postanschriften zudem den Vorteil, dass sie sich nicht so oft ändern. Und auch wenn der ursprüngliche Ansprechpartner das Unternehmen verlassen haben sollte, kommt der Brief in der Regel an der richtigen Stelle an. Doch woher die Adressen für eine Mailing-Kampagne nehmen?

Adressen selbst akquirieren: hoher Aufwand, geringe Kosten?

Wenn Sie wenig Geld und dafür mehr Zeit investieren wollen, gibt es verschiedene Ansätze, wie Sie Adresslisten selbst zusammenstellen können:

  • Recherchieren Sie in Telefon- und Branchenbüchern und suchen Sie sich je nach Zielgruppe (z. B. Branche oder PLZ-Gebiet) die entsprechenden Adressen heraus. Je nachdem, wie groß Ihre Kampagne angelegt sein soll, bedeutet diese Methode einen sehr hohen Zeitaufwand.
  • Alternativ können Sie auch Telefonbuch-CDs für Ihre Suche nutzen. Hier müssen Sie allerdings immer abklären, ob Sie diese auch wirklich verwenden dürfen.
  • Sammeln Sie Adressen auf Messen und Veranstaltungen oder investieren Sie in Beilagen oder Inserate. Erhalten Sie zum Beispiel über Gewinnspiele oder ähnliche Aktionen Anschriften.
  • Schließen Sie Kooperationen mit anderen Unternehmen und profitieren Sie gegenseitig von den Kundenstämmen. Je nach Branche können Sie so Ihre Zielgruppe auch ganz gezielt erweitern. Liegen die Listen bereits in verwertbaren Dateien vor, sparen Sie jede Menge Zeit. Beachten Sie, dass Sie in diesem Fall die Herkunft der Adressen angeben.
  • Vergessen Sie Ihre eigenen, bereits bestehenden Kunden nicht. Wer schon einmal mit Ihnen Kontakt hatte, ist offener für neue Angebote, Kampagnen oder Informationen. Senden Sie daher Ihre Mailings nicht nur an potenzielle Neukunden.

Fazit: Der Aufwand, wenn Sie Adressen selbst zusammensuchen, ist tatsächlich hoch. Die Kosten sind es aber auch. Denn die Arbeitszeit, die Sie oder Ihre Mitarbeiter investieren, ist nicht zu unterschätzen und kostet schließlich auch Geld. Für kleinere Aktionen, die sich an keine allzu großen Gruppen richten, ist dieses Vorgehen machbar. Sobald Sie allerdings eine große Zahl ansprechen wollen, lohnt es sich, über den Ankauf von Adressen nachzudenken.

Adressen kaufen: geringer Aufwand, hohe Kosten?

Um Arbeitsaufwand einzusparen, können Sie auch einfach Adressen kaufen bzw. mieten. Hierzu gibt es mittlerweile eine recht große Anzahl an Dienstleistern, die Privat- und Firmenadressen anbieten. Meist können Sie die Zielgruppe recht genau eingrenzen, indem Sie Vorgaben zur Selektion machen. Je genauer diese ausfallen, desto höher ist die Rücklaufquote und desto größer der Erfolg Ihrer Kampagne. Außerdem vermeiden Sie so die Gefahr, falsche Empfänger zu verärgern. Machen Sie sich daher eingehend Gedanken und wählen Sie die Zielgruppe nicht zu allgemein.

Eigenschaften, nach denen Sie selektieren können, sind zum Beispiel:

  • personenbezogen (Geschlecht, Alter, Beruf etc.)
  • Haushalt (Typ, Größe, Einkommen etc.)
  • Interessen (Hobbys, Vereine etc.)
  • Branchen
  • Firmen (Mitarbeiterzahl, Umsatz etc.)
  • Ansprechpartner (Geschäftsführer, Leiter Einkauf, Abteilungsleiter etc.)
  • Gebiet (PLZ, Gemeinde, Bundesland etc.)

Je mehr Kriterien Sie angeben, desto teurer wird der Adresskauf. Zudem hängt der Preis von der Nutzungsdauer ab, also ob Sie sie für den einmaligen oder mehrmaligen Gebrauch erwerben. So gibt es etwa auch Modelle, bei denen Sie die Adressen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise ein Jahr, beliebig oft nutzen dürfen. In der Regel sind die angebotenen Adressen aktuell und geprüft, beachten Sie jedoch, dass nicht immer alle Anschriften alle Informationen enthalten. Erkundigen Sie sich daher zum Beispiel nach Retourenquoten und –vergütungen, um seriöse von unseriösen Anbietern zu unterscheiden. Sollten Sie Adressen aus mehreren Quellen benutzen, stellen Sie sicher, dass Sie Dopplungen vermeiden. So sparen Sie Geld und verhindern, mehrfache Empfänger zu verstimmen. Aus demselben Grund empfiehlt es sich auch, dieselben Leute nicht zu häufig anzuschreiben.

Fazit: Der Aufwand beim Adresskauf ist gering und je nachdem, wie erfolgreich eine Kampagne ist, sind die Kosten es wert. Stellen Sie hierzu sicher, dass Sie die richtige Zielgruppe zusammenstellen und von einem seriösen Anbieter kaufen.

Haben Sie Ihre Adressen komplett – gekauft oder selbst gesammelt –, müssen Sie sich nur noch für eine Mailingvariante entscheiden. Wählen Sie bei FLYERALARM zwischen dem kuvertierten Mailing, dem Selfmailer oder dem Postkartenmailing. Einfach Gestaltung und Adressliste hochladen und schon ist der erste Schritt zu Ihrer Direktmailing-Kampagne gemacht.

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Raphael

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Interessiert sich am meisten für neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, also was man außer Papier noch so alles bedrucken kann. Schreibt nach dem Motto: Was gibt es Schöneres als ein witziges, geistreiches oder komplett absurdes Wortspiel? Genau, zwei.

3 Kommentare

  • Avatar Linda sagt:

    Hallo Raphael 🙂
    Vielen Dank für diesen super Beitrag, meiner Meinung nach hast du es richtig auf den Punkt gebracht.
    Ich persönlich habe schon mit beiden Möglichkeiten Erfahrung gemacht, da muss ich dann sagen dass für meine Firma der Adresskauf sich mehr gelohnt hat.
    Wir hatten damals über die Seite adressmonster.de unsere Adressen gekauft und waren sehr zufrieden.
    Du kannst aus 460 Branchen auswählen welche zu deinem Produkt passen würde, deswegen kannst du zielgerichtet daran arbeiten.
    Uns ist auch aufgefallen dass AdressMonster nur B2B anbietet was ich selber gut finde.

    Ich kann es hier an dieser Stelle nur weiter empfehlen.

    Liebe grüße und lass mehr von dir hören

    • Raphael Raphael sagt:

      Hallo Linda,
      vielen Dank für das Lob, das nehmen wir natürlich gerne 😉
      Und auch vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen!
      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Raphael

      • Avatar Rob sagt:

        Hallo Raphael,

        wenn du genau hinsiehst ist das keine wirkliche Erfahrung sondern Linkbuild der Firma adressmonster/vitas GmbH. Einfach bei Google nach folgenden Themen Suchen: ‚“Linda“ „Adressmonster“‚ oder ‚“460 Branchen“ adressmonster‘.

        Finde es schade, dass Backlinkspam nach wie vor einfach freigeschalten wird 😉

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