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Vereinsticket.de – so geht Digitalisierung für Vereine

Ticketing, Vermarktung und zuverlässige Kommunikation – vor diesen und vielen weiteren Herausforderungen stehen unzählige (Sport)vereine. Gregor Demmer von Vereinsticket.de erklärt uns im Podcast-Interview, wie Vereinsticket.de Vereine in Deutschland zukunftsfähig macht. Denn nichts behindert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer so stark wie Effizienzkiller, die Zeit, Geld und Nerven kosten.

Gregor Demmer von Vereinsticket.de vor einem grünen Hintergrund
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Ticketing, Vermarktung und zuverlässige Kommunikation – vor diesen und vielen weiteren Herausforderungen stehen unzählige (Sport)vereine. Gregor Demmer von Vereinsticket.de erklärt uns im Podcast-Interview, wie Vereinsticket.de Vereine in Deutschland zukunftsfähig macht. Denn nichts behindert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer so stark wie Effizienzkiller, die Zeit, Geld und Nerven kosten.

Podcast-Interview mit Gregor Demmer von Vereinsticket.de

Kapitel 1: Intro

Marco: Herzlich willkommen bei Erfolgsdruck, dem FLYERALARM Podcast. Ich bin Marco und das hier ist ein Spotlight über unser Partnerunternehmen vereinsticket.de. Spotlights werdet ihr in Zukunft öfter hören – hier stellen wir spannende Partnerschaften und Kooperationen zwischen FLYERALARM und innovativen, kreativen oder einfach interessanten Unternehmen vor. Heute habe ich Gregor Demmer von vereinsticket eingeladen. Er verwandelt zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Schlagwort Digitalisierung in tatsächliche Maßnahmen für Vereine. Hallo Gregor, vielen Dank, dass du bei uns zu Gast bist.

Gregor: Ja, vielen Dank, dass ich da sein darf.

Marco: Am Anfang die gleiche Frage wie immer: Wann ist denn der Erfolgsdruck bei dir im Job am größten?

Gregor: Wenn wir mal wieder eine neue Projektidee starten und noch keiner so richtig daran glaubt.

Kapitel 2: Herausforderungen in der Vereinsarbeit

Marco: Okay, ganz kurz: Was ist denn vereinsticket.de überhaupt?

Gregor: Also vereinsticket.de ist eine Plattform, die Vereine – Sportvereine insbesondere – in Sachen Digitalisierung und auch Vermarktung in Deutschland auf ein neues Level heben soll. Wir eliminieren zum einen digitale Insellösungen, die aktuell noch Effizienzkiller und Zeitfresser sind, und schaffen auf der anderen Seite ganz neue Potenziale für Vereine – in Sachen Ticketing, Vermarktung, Vereinsorganisation und so weiter. Damit wollen wir quasi den größten Sportdienstleister, den wir in Deutschland haben – nämlich die über 80.000 Sportvereine plus viele weitere Vereine in anderen Bereichen – auf eine Plattform bringen, um sie nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.

Marco: Kannst du uns da vielleicht mal mit auf ein Beispiel nehmen – zu so einem imaginären Verein, vielleicht dem FC Unter-Hinter-Ober-Tupfing, wie auch immer. Wie würdest du jetzt das Thema angehen, wenn so ein Verein auf dich zukäme und sagt: Wir müssen irgendwas machen mit digital und so?

Gregor: Ja, sehr gerne. Also wir fangen eigentlich immer gerne da an, wo die größten Zeitfresser sind, weil am Ende des Tages sind Zeit, Geld und Nerven die drei wichtigsten Ressourcen im Ehrenamt. Und damit man eben nicht Stunden verwendet, um zum Beispiel ein Fußballcamp zu organisieren, gehen wir mit dem Verein einmal rein: Wie viel Zeit steckst du denn wo rein? Nehmen wir einfach mal das Beispiel Fußballcamp, weil das bei uns sehr geläufig ist. Aktuell läuft es ganz oft noch so: Die PDF-Datei ist auf der Website, kann heruntergeladen werden, wird händisch ausgefüllt von den Eltern, dann entweder per WhatsApp-Foto, per E-Mail oder sogar per Brief zurückgeschickt. Dann wird eine Überweisung vorgenommen. Dann führt der Vereinsverantwortliche eine Liste, trägt ein: Okay, der Max Müller kommt, der Simon Schneider kommt etc. pp. Und dann kommt es auch dazu, dass einer absagt, krank wird und so weiter – und dann geht’s wieder los: Wie kriege ich den Platz wieder gefüllt? Dann frage ich noch mal rum, und so weiter und so fort. Sehr ineffizient.

Da sagen wir halt: Das geht sehr viel einfacher, indem man zum Beispiel das Ganze bei uns im Ticketshop anlegt und dann sagt: Alles klar, hier ist der Link – Leute, bucht euch euren Platz. Der große Vorteil daran ist, man kann auch direkt individuelle Abfragen starten, zum Beispiel T-Shirt-Größe, wenn die Kids ein T-Shirt kriegen sollen, mit Übernachtung, ohne Übernachtung, dürfen Fotos gemacht werden – ja oder nein, gibt es Unverträglichkeiten, auf die man achten muss, und so weiter. Familienrabatte kann man einstellen, wenn Geschwisterkinder mitkommen und so weiter und so fort. Und vor allem: Man kann eine Warteliste machen. Das heißt also: Wenn ein Kind rausfällt, dann kann direkt das nächste nachschieben. Und zu guter Letzt natürlich die Zahlung – die Eltern können direkt zahlen, der Vereinsvertreter sieht direkt im Backend. Und wenn wieder eine Rückabwicklung stattfinden muss: ein Knöpfchen gedrückt, und so weiter.

Und da kann ich aus der Praxis sogar sagen: Wir haben einen Handballcampus in München vom Dominik Klein, der jetzt aktuell während der Handball-EM auch immer im Fernsehen zu sehen ist, der da was veranstaltet. Der hat uns auch mal gesagt: Cool, wir reduzieren quasi die organisatorische Zeit von 8 Stunden pro Camp auf 2 Stunden pro Camp. Und das ist für uns natürlich maximaler Erfolg.

Marco: Kommen die Vereine dann schon mit konkreten Ideen auf euch zu – oder vielleicht mit konkreten Problemen – oder sind die noch komplett „blank“?

Gregor: Sowohl als auch. Ich sag dann immer: Die Vereinswelt da draußen ist so bunt, wie man sie sich nur vorstellen kann. Also es gibt welche, die haben einen ganz genauen Plan. Die wollen genau das so machen, wollen genau dahin und brauchen dafür jetzt genau dieses Tool. Und es gibt andere, die haben einfach nur gehört, dass der Nachbarverein mit uns arbeitet und mega zufrieden ist. Sie wollten sich das auch einfach mal angucken. Also es ist wirklich von bis alles dabei. Demnach – genau – muss man sich auf jeden Fall individuell einstellen, was wir dann auch mit unserem Clubmanagement, mit unseren Clubmanagern machen, die halt jeden Verein wirklich eins zu eins in Empfang nehmen, mit denen telefonieren, sogar hinfahren – und ihn dann sozusagen auf seiner Reise begleiten.

Kapitel 3: Vereinsticket.de und FLYERALARM

Marco: Jetzt seid ihr seit ein paar Wochen, beziehungsweise inzwischen Monaten, schon ein Partnerunternehmen von FLYERALARM. Kannst du kurz zusammenfassen, was ihr mit uns zusammen eigentlich macht?

Gregor: Ja, gerne. Also ganz am Anfang – ganz klassisch – Druckpartnerschaft. Wir haben schon seit über 10 Jahren immer wieder Aufträge bei euch platziert, waren da immer sehr zufrieden – ging schnell, Qualität stimmte, Preis war auch gut. Dann ging es aber weiter: Als es mit dem Thema Vereinsticket wirklich ernst wurde, kam der Kontakt zu FLYERALARM Sports auf, und dort ging es dann um das Thema Teamshops. Weil wir natürlich diese Insellösungen eliminieren wollen, haben wir gesagt: Wir integrieren die Teamshops auch bei uns in der Plattform. Das war dann sozusagen der erste Kontaktpunkt. Also: Vereine können über unsere Plattform auf den FLYERALARM Sports Teamshop zugreifen. Und dann ging es noch einen Schritt weiter, dass wir eure Schnittstelle angebunden haben, weil wir es dem Vereinsvertreter so einfach wie möglich machen wollen, Vereinsbedarf – so heißt auch das gleichnamige Modul – zu bestellen.

Das heißt, ob der Bierdeckel oder der Fanschal oder die Butterbrotdose – was auch immer, was ihr sowieso im Portfolio habt – wofür aber der Vereinsvertreter natürlich gewisse Grafikskills braucht, um die Druckdatei zu erstellen. Und das haben wir jetzt auch integriert mit unserem Vereinsbedarf – mit einem Online-Designer, der das Logo automatisch von der Plattform zieht, was vektorisiert ist, wo sich also der Vereinsvertreter keine Gedanken machen muss, was ein vektorisiertes Logo ist. Und er kann quasi mit ein paar Klicks sich die Sache designen und zu euch schicken. Und ja, zu guter Letzt hat all das dazu geführt, dass ihr uns tatsächlich auch noch tiefer unterstützt. Ihr seid ja Investor bei uns. Und genau, wir haben gemeinsam das Ziel, Sportdeutschland ein bisschen zu revolutionieren, was das ganze Thema Vermarktung und Organisation angeht.

Marco: Ich bin selbst auch so ein richtig eingefleischter Vereinsmensch und kann aus eigener Erfahrung sagen: Gerade das mit dem Logo und dass das Logo einfach überall draufgemappt ist – und man nicht in langen Tutorials sich das alles selbst aneignen muss – das kann Gold wert sein im Alltag bei so einem Verein.

Gregor: Ja, das merken wir auch selber. Also ganz viele Vereinsvertreter sagen und spiegeln uns das auch, dass sie sagen: Ich weiß nicht, was ein JPG ist, ich weiß nicht, was eine PNG ist, ich weiß nicht, was vektorisiert ist. Und wenn es dann an Farbprofile geht – ja, dann hört eh das Latein ganz schnell auf. Also wenn es dann irgendwie an Sachen geht, die dann Pantone-Farben oder so benötigen. Genau, und deshalb – das wollen wir den Vereinsvertretern nehmen. Die sagen: Wir brauchen Butterbrotdose, Trinkflasche fürs Fußballcamp, 50 Stück mit unserem Logo, vielleicht noch einen kleinen Spruch drauf – fertig. Das sollen sie machen können. Das sollen sie bestellen können, möglichst schnell, in guter Qualität bekommen. Und genau das haben wir mit euch zusammen umgesetzt.

Kapitel 4: Mut zum Wandel – Appell an die Vereine

Marco: Super! Dann vielleicht die letzte Frage noch: Was ist dein ultimativer Ratschlag für Sportvereine?

Gregor: Uh, also sportlich will ich da keine Ratschläge geben – da halte ich mich geflissentlich zurück. Aber ich sag mal so: Was die Vereinsverwaltung, die Organisation angeht – was wir inzwischen merken – ist: Seid bitte mutiger und lasst mehr Ideen zu. Also das geht nicht an alle, aber es sind immer noch sehr, sehr viele Sportvereine da draußen, die sehr an alten Dingen festhalten. Aber das Rad – oder die Welt – dreht sich leider immer schneller. Und gerade wenn man junge Leute dafür begeistern will, sich ehrenamtlich zu engagieren – was in meinen Augen der größte Pain Point ist und der wichtigste Faktor für das Bestehen eines Sportvereins – dann muss man bereit sein, gewisse Dinge sein zu lassen, aufzubrechen und neue Dinge zuzulassen.

Und ja, das fängt dann mit TikTok-, Instagram-Kanälen an, die jemand machen muss. Das geht aber dann auch intern weiter, was Kommunikation angeht, was eine Kultur angeht. Und ja, das sind einfach so Dinge. Also: Seid mutig. Seid mutig – das ist eigentlich mein Ratschlag. Seid mutig und lasst neue Dinge zu.

Kapitel 5: Outro

Marco: Ein wunderbares Schlusswort. Vielen Dank für das kurze Gespräch!

Gregor:Sehr gerne, hat mich gefreut! Ciao ciao

Marco: Bis bald!

Ich hoffe, ihr konntet ein bisschen Neues oder Inspiration für euren eigenen Verein mitnehmen. Mehr Infos zu vereinsticket.de findet ihr auf deren Homepage oder auch direkt hier in den Shownotes. Wenn ihr in Zukunft nichts mehr verpassen möchtet, dann abonniert diesen Podcast und folgt FLYERALARM auf Facebook, Instagram, LinkedIn und so weiter. Ciao und bis bald!

Ganze Episode bei YouTube ►

Shownotes

Ticketing, Vermarktung und digitale Kommunikation – nur was für Big Player der Sportbranche? Von wegen. Gregor Demmer von Vereinsticket.de erklärt in dieser Folge, wie er zusammen mit seinen Mitarbeitenden die über 80.000 Sportvereine in Deutschland zukunftsfähig macht. Denn sowohl rechtliche Auflagen als auch Ansprüche von Aktiven und Fans werden immer größer – und entwickeln sich schnell zu echten Zeitfressern. Gerade ehrenamtlich organisierte Vereine haben daran zu knabbern!

In dieser Folge geht es darum:

  • was Vereinsticket.de ist
  • wie man sich als Verein digital aufstellt und Marketing betreibt
  • wie man in der Vereinsarbeit Zeit, Geld und Nerven spart

Viel Spaß beim Zuhören!

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