Druckdatenerstellung: Layoutprogramme im Vergleich

By 14. November 2018 Februar 1st, 2021 Know-how
Druckdatenerstellung: Layoutprogramme im Vergleich

Druckdaten lassen sich mit verschiedenen Softwares erstellen. In diesem Beitrag ist der Funktionsumfang einiger Programme anschaulich gegenübergestellt. 

Layouts für Ihre Druckprodukte können Sie mit zahlreichen Programmen erstellen. Doch wenn es um besondere Anforderungen geht, stoßen viele Programme schnell an ihre Grenzen. Dazu gehören zum Beispiel das Anlegen von Sonderfarben, das Importieren von Layoutvorlagen und insbesondere die Ausgabe einer professionellen JPG-, TIFF- oder PDF-Datei. Denn diese ist unbedingte Voraussetzung für ein perfektes Druckresultat.

Wir haben die gängigsten Layout- und Bildbearbeitungsprogramme sowie weitere Softwares in einer Übersicht zusammengestellt und sie auf das Vorhandensein einiger für den Druck besonders wichtiger Funktionen überprüft. Dazu gehören:

  • Anlegen eines fünften Farbkanals für Sonderfarben und Veredelungen
  • Ändern der Seitenmaße
  • Importieren von Layout- und Stanzvorlagen
  • Farbkonvertierung von RGB zu CMYK
  • Einbetten von Farbprofilen
  • Ausgabe von JPG, TIFF oder PDF/X-3:2002
  • Funktion Überdrucken
  • Pixelgrafiken in Vektorgrafiken umwandeln

Druckdatenerstellung: die Programme im Vergleich

Fazit

Wenn es um die Druckdatenerstellung geht, sollten Sie für eine professionelle Druckdatei auf speziell dafür entwickelte Layout- und Bildbearbeitungsprogramme zurückgreifen. Andere Anwendungen, zum Beispiel die Windows Office-Programme, können keine PDFs erstellen, die den Vorgaben der Druckindustrie entsprechen. Das hat zwangsläufig negative Auswirkungen auf das Ergebnis.
Übrigens: Bei professionellen Layout-, Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen ist Adobe weltweit der führende Anbieter. Sämtliche Adobe-Softwares sind in der Creative Cloud zusammengefasst, die in monatlichen Abonnements erhältlich ist. Damit sind die Programme immer auf dem neuesten Stand und über verschiedene Geräte benutzbar. Über FLYERALARM können Sie die Adobe Creative Cloud zu vergünstigten Konditionen downloaden.

Raphael

About Raphael

Interessiert sich am meisten für neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, also was man außer Papier noch so alles bedrucken kann. Schreibt nach dem Motto: Was gibt es Schöneres als ein witziges, geistreiches oder komplett absurdes Wortspiel? Genau, zwei.

10 Kommentare

  • Milos sagt:

    Warum ist der PDF Export bei Photoshop in Unterschied zu den meisten hier aufgeführten Layout Programmen nicht zu empfehlen?

    • Marco sagt:

      Hallo Milos,
      Photoshop arbeitet pixelbasiert, deshalb werden speziell Schriften nicht so scharf dargestellt wie bei einem vektorbasierten Programm. Eine zusätzliche Fehlerquelle ist, dass Photoshop in der exportierten PDF die einzelnen Ebenen abspeichert – das wiederum kann zu Komplikationen bei der Druckbarkeit der PDF führen. So gesehen hat man in Photoshop meistens keinen Vorteil, wenn man eine Datei als PDF abspeichert statt als hochwertiges JPEG, bei dem alle Ebenen automatisch auf eine Fläche reduziert werden.

      Herzliche Grüße
      Marco

  • Michael Stühr sagt:

    Der MarkStein Publisher (https://www.markstein-publishing.com/) fehlt noch in der Liste oben. Er erfüllt alle Punkte entsprechend InDesign und Quark und eignet sich speziell für Flyer, Broschüren, Zeitschriften und Bücher. Die PDF-Ausgabe erfolgt mit der PDF Library von Adobe und entsprechenden Joboptions. Das Programm ist auch in einer kostenlosen Version erhältlich. Siehe auch Besprechung in der c´t: https://www.markstein.com/files/userFiles/ct_1319_094-095.pdf.

  • Otto Hablizel sagt:

    Eine klare Empfehlung für Adobe – nur wenn man die Abo-Gebühren nicht von der Steuer absetzen kann mit ca. 60 Euro pro Monat entschieden zu teuer.
    Ich würde mir wünschen, und viele andere sicher auch, dass Affinity als Alternative mehr hervorgehoben wird. Zumal irgendwann in diesem Jahr auch der Affinity Publisher herauskommen wird.
    Dann könntet ihr auch eine rabattierte Version des Publisher bzw. auch des Designers anbieten. Andere tun das auch. Man muss doch der Quasi-Monopolstellung von Adobe etwas entgegen setzen können?
    Viele Grüße aus Stuttgart als Noch-Adobe-User
    Otto Hablizel

    • Marco sagt:

      Hallo Otto,
      sicher, speziell Photoshop, Illustrator und InDesign von Adobe sind nun einmal die verbreitetsten Bildbearbeitungs-, Zeichen- oder Layoutprogramme. Dennoch gibt es zahlreiche Alternativen, nicht nur von Affinity. Deshalb gibt es hier im Blog auch zahlreiche Tutorials zur Freeware Scribus, mit der sich ebenfalls professionelle Druckdaten erstellen lassen.
      Herzliche Grüße
      Marco

  • jackjones1337 sagt:

    Gimp ist sehr gut auch

  • kaunispeto sagt:

    Oh yeah.
    Ihr sprecht mir aus dem Herzen!

  • manuel sagt:

    Ich benutze Serif Page Plus. Damit sind o.a. auch alle möglich

    • Raphael sagt:

      Hallo Manuel,

      vielen Dank für die Ergänzung. Natürlich gibt es noch viele weitere Programme, mit denen die genannten Punkte möglich sind. Wir haben uns hier erst einmal auf die von unseren Kunden meistbenutzten konzentriert. Aber vielleicht gibt es ja demnächst Teil 2 der Übersicht …

      Viele Grüße aus Würzburg,
      Raphael

Hinterlassen Sie einen Kommentar