USB-Sticks als Werbemittel

Von 14. Oktober 2020 Oktober 16th, 2020 BeInspired

USB-Sticks sind als Give-aways längst Klassiker – aber lange kein alter Hut. Erfahren Sie, wie und warum Sie USB-Sticks als Werbemittel einsetzen sollten.

USB-Sticks vermitteln Sicherheit: Viele Menschen fühlen sich nicht wohl dabei, wenn wertvolle Urlaubsbilder, Familienfilme, Notizen, die Lieblingsmusik nur als vage Datenmenge in der Cloud abgespeichert sind. Auch bei sensiblen Daten, wie Bewerbungen, Lebensläufen oder schulischen und wissenschaftlichen Arbeiten, bevorzugen viele Nutzer ein lokales Speichermedium – das aber dennoch immer wieder les- und neu beschreibbar sein muss.

Menschen sehnen sich eben nach Sicherheit und nach der Gewissheit, wichtige Dinge bei sich zu tragen. Das muss aber keine Einbuße an Komfort sein. Denn schon seit Jahren kann jeder ganze Bücherregale voller Fotoalben, die liebsten Familienfilme und die Privatbibliothek immer bei sich tragen – digital gespeichert und geschützt auf USB-Sticks!

Schick und langlebig: Robuste USB-Sticks aus Edelstahl eignen sich zur Archivierung wertvoller Daten.

Da die Technik stets voranschreitet, gibt es heutzutage erschwingliche USB-Sticks mit Speichervolumen von 2 bis 64 GB in den unterschiedlichsten Bauweisen. Und natürlich mit individuellem Druck oder Lasergravur.

Wie funktionieren USB-Sticks?

Um zu erklären, wie USB-Sticks genau funktionieren, ist ein kleiner Ausflug in die Elektro-Technik nötig: In einem USB-Stick werden Daten in Flash-Speicherzellen gespeichert. Dabei steht jede der Zellen für 1 Bit. Und da 8 Bit zusammen 1 Byte ergeben, besteht ein 4 Gigabyte großer USB-Stick folglich aus 4 Milliarden Bytes (= 32 Milliarden Bits).

Also besteht ein USB-Stick mit einem Speichervolumen von 4 Gigabyte aus 32 Milliarden Flash-Speicherzellen. Jede dieser Speicherzellen hat den Zustand 0 oder 1. So entsteht ein Binärcode, den Ihr Computer auslesen und als Text, Lied, Foto, Film, Präsentation oder etwas anderes wiedergeben kann. Der Zustand der einzelnen Flash-Speicherzellen kann durch das Anlegen einer positiven oder negativen Spannung verändert werden. Damit sind USB-Sticks wiederbeschreibbar und Daten können nicht nur einmal gespeichert, sondern auch jederzeit gelöscht oder verändert werden.

Ein kleines Anwendungsbeispiel: Im Binärcode lautet das Wort FLYERALARM „01100110 01101100 01111001 01100101 01110010 01100001 01101100 01100001 01110010 01101101“. Es werden also 80 Einsen und Nullen benötigt, um das Wort FLYERALARM auf einem USB-Stick zu speichern. Auf einem USB-Stick nimmt das Wort also 80 Flash-Speicherzellen, bzw. 8 Byte in Anspruch.

Was macht USB-Sticks zu guten Werbeartikeln?

Gute Werbeartikel sollten
1. einen hohen Alltagsnutzen haben
2. über einen langen Zeitraum Verwendung finden und
3. individuell bedruckbar sein.

Farbige USB-Sticks mit silbernem Aluminiumbügel

Klassiker: USB-Sticks mit Alu-Bügel sind vor Verschmutzungen geschützt und preiswert in der Anschaffung.

Ein hoher Mehrwert im Alltag? Das trifft auf USB-Sticks zweifelsohne zu. Schnell die Urlaubsbilder von der Kamera auf den Speicherstick ziehen, zu Mutti fahren, in den Fernseher einstecken und schon geht die moderne Dia-Show los. Oder die Präsentation für die Kollegen am eigenen Rechner erstellen, auf den USB-Stick schieben und im Besprechungsraum einfach am PC anstecken und loslegen.

Aber wie langlebig sind USB-Sticks? Experten gehen davon aus, dass USB-Speichersticks zwischen 10 und 30 Jahre lang halten. Dabei gilt: Je häufiger Daten vom Stick gelöscht und überschrieben werten, desto kürzer ist die Lebensdauer. Wer also beispielsweise wertvolle Familienfotos archivieren will, der sollte dafür einen extra USB-Stick nehmen, auf dem dann keine anderen Daten mehr gespeichert werden.

So halten die digitalen Fotos auf den Sticks Jahrzehnte! Stürze machen USB-Sticks, im Gegensatz zu Festplatten-Speichern, übrigens nichts aus, solange die Platine nicht beschädigt wird.

Und dass USB-Sticks bedruckbar sind und sogar mit einer Lasergravur veredelt werden können, dürfte sich bereits hinlänglich herumgesprochen haben. Seit einigen Jahren finden sich USB-Sticks unter den beliebtesten Werbeartikeln und werden in einem Zug mit Kugelschreibern, Feuerzeugen und Tassen genannt. Das heißt aber auch: Um mit einem USB-Stick als Give-away die gewünschte Aufmerksamkeit zu erzeugen, sollten Sie sich über die neuesten Trends informieren.

Was sind aktuelle Trends?

Größe ist nicht alles – das gilt auch für die Speicherkapazität von USB-Sticks. Da diese Speichermedien in den vergangenen Jahren immer preiswerter und als Werbeartikel damit immer beliebter wurden, haben viele Nutzer mehrere Sticks, je nach Anwendung. Zum Beispiel einen kompakten Stick mit relativ viel Speicherkapazität für Lieder, Podcasts und Hörbücher fürs Autoradio, einen hochwertigen USB-Stick mit robustem Metallgehäuse zur dauerhaften Archivierung von wichtigen Dokumenten und ein günstiges Modell „zum immer Dabeihaben“.

Dementsprechend kommt es für Sie als Werbetreibenden nicht darauf an, einen möglichst großen USB-Stick als Give-away zu verwenden, sondern einen, der ein spezielles Bedürfnis bei Ihrer Zielgruppe erfüllt.

USB-Stick aus Metall mit Schlüsselring

Robust und immer dabei: USB-Sticks aus Metall als Schlüsselanhänger.

USB-Sticks aus Kraftkarton

Innovatives Gehäuse ohne Kunststoff: USB-Sticks aus Kraftkarton unterstreichen Ihr grünes Image.

Deshalb gibt es beispielsweise robuste Metall-USB-Sticks als Schlüsselanhänger, teils sogar mit integriertem Schlüsselring. Diese Modelle halten viele Monate am Schüsselbund Ihrer Kunden aus. Ihr eingraviertes Logo fällt den Beschenkten in diesem Zeitraum täglich etliche Male auf, sodass Sie sich ganz tief im Unterbewusstsein Ihrer Zielgruppe verankern.

Wer hingegen USB-Sticks zum Arbeiten braucht, der legt Wert auf eine hohe Datenübertragungsrate. USB 3.0 ist da Pflicht! Aber auch das ist heutzutage kein Luxus mehr und bei einigen bedruckbaren USB-Sticks längst eine erschwingliche Spezifikation. Ein weiterer Trend sind Gehäuse aus nachwachsenden Rohstoffen: So gibt es USB-Sticks aus Ahorn- oder Walnussholz und sogar aus Kraftkarton.

Fazit: USB-Sticks bleiben noch lange gute Werbemittel

Trotz voranschreiten von Cloud-Speichern und immer mehr Nutzung von mobilen Daten wird der klassische USB-Stick längst nicht in Vergessenheit geraten. So haben selbst die schlanksten und leichtesten Laptops nach wie vor USB-Ports verbaut, die nur auf Ihre individuell bedruckten USB-Sticks warten.

Marco

Über Marco

Marco wurde das Bloggen in die Wiege gelegt und er ist die fleischgewordene Textmaschine im Team. Sein Interessengebiet ist groß und die Ideen sprudeln nur so aus ihm heraus. Ein Steckenpferd hat er: ökologische und gleichzeitig ökonomische Druckverfahren.

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