Druckdaten prüfen mit Adobe Acrobat Pro XI

By 2. Februar 2016 März 25th, 2021 Know-how
Druckdaten prüfen mit Adobe Acrobat Pro XI

Nach Erstellung der Druckdatei ist vor der Übergabe an die Druckerei. Dazwischen liegt noch ein wichtiger Schritt: die Überprüfung des PDFs. Doch wie gehen Sie hierbei am besten vor und welche Daten sollten Sie genau unter die Lupe zu nehem? Erfahren Sie alles, was Sie zum Thema „Druckdaten prüfen mit Adobe Acrobat Pro XI“ wissen sollten.

 

Druckdaten prüfen – Schritt für Schritt

Idealerweise haben Sie bereits in Ihrem Layoutprogramm einen Preflight installiert, der auf mögliche Fehler aufmerksam macht. Ein Check des Druck-PDFs ist aber auch in diesem Fall äußerst ratsam. Beste Möglichkeiten dazu bietet Ihnen Adobe Acrobat Pro. Hier können Sie feststellen, ob Ihre Datei fehlerfrei druckbar ist und Sie auch das Resultat erhalten, das Sie sich vorstellen. Wir stellen Ihnen unter anderem die Funktionen der Ausgabevorschau und des Preflights vor, mit denen Sie die wichtigsten Punkte überprüfen können.

Ausgabevorschau

  • Aktivieren Sie die Ausgabevorschau über das Werkzeuge-Menü unter dem Punkt Druckproduktion.
  • Stellen Sie bei Simulationsprofil den entsprechenden Farbraum, also ISO Coated v2 300% (ECI) ein. (1)
  • Mit „Überdruck simulieren“ können Sie testen, ob die Überdrucken-Einstellungen korrekt sind, sodass zum Beispiel Veredelungen richtig angewendet werden. (2)
  • Über das Dropdown-Menü bei „Einblenden“ können Sie einzelne Punkte prüfen, zum Beispiel, ob noch Grafiken oder Bilder in RGB vorliegen. Wählen Sie dazu den Punkt „Nicht-DeviceCMYK“. Was Ihnen nun angezeigt wird, muss noch in CMYK umgewandelt werden. (3)
  • Um sicherzustellen, dass der Gesamtfarbauftrag den Maximalwert (in der Regel 300 %) nicht übersteigt, setzen Sie das Häkchen bei „Gesamtfarbauftrag“ und stellen Sie den entsprechenden Wert ein. Elemente, die diesen übersteigen, werden in der gewählten Farbe dargestellt. (4)
  • Ob Ihr Dokument die richtigen Maße hat, wird Ihnen unten links angezeigt, wenn Sie den Cursor dorthin bewegen. (5)

RGB vorhanden – und nun?

Kein Grund zur Panik: Bereiche, die RGB-Farben sowie nicht druckbare Transparenzen oder Sonderfarben enthalten, werden beim PDF-Export automatisch nach CMYK konvertiert. Dadurch kann es zwar zu leichten Farbabweichungen kommen, gedruckt wird aber trotzdem. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass alle Elemente Ihrer Datei im CMYK-Modus vorliegen, wandeln Sie verwendete Bilder und Grafiken bereits vor dem Einfügen in Ihr Grafikprogramm in CMYK um. Dann muss nachträglich auch nichts kovertiert werden.

Übrigens: Sie können beim Druckdaten prüfen in der Ausgabevorschau noch gezielter nach Elementen im falschen Modi suchen. Stellen Sie dafür RGB oder auch Volltonfarben anstelle von Nicht-Device CMYK ein (3). So können Sie sämtliche Elemente identifizieren und gegebenenfalls noch einmal nacharbeiten, wenn Sie sich nicht allein auf die automatische Konvertierung verlassen möchten.

Verwendete Schriften prüfen

  • Öffnen Sie das Eigenschaften-Fenster über Datei > Eigenschaften und hier den Reiter „Schriften“.
  • Hier werden Ihnen alle im Dokument verwendeten Schriften angezeigt.
  • In der Regel sind Schriftarten druckbar, wenn sie eingebettet sind und somit als „Eingebettete Untergruppe“ dargestellt werden. Am besten ist es aber immer, Schriften in Pfade umzuwandeln. Diese tauchen in der Liste nicht auf, ein weißes Schriften-Fenster bedeutet also nichts schlechtes, im Gegenteil.

Preflight

  • Öffnen Sie den Preflight über das Werkzeuge-Menü unter dem Punkt Druckproduktion. Hier können Sie das ganze oder einzelne Elemente Ihres PDFs prüfen.
  • Für einen Druck bei FLYERALARM sollten Sie in der Regel PDF /X-3-Daten anliefern, prüfen Sie daher über den entsprechenden Punkt unter PDF /X-Standard.
  • Ist die Prüfung abgeschlossen, werden Ihnen eventuelle Fehler angezeigt. Dabei unterscheidet Acrobat in zwei Stufen: Mit rotem Kreuz sind Fehler gekennzeichnet, die nicht mit den Vorgaben übereinstimmen und unbedingt behoben werden müssen, ein gelbes Dreieck bedeutet, dass die Einstellungen nicht optimal, aber dennoch gedruckt werden können. Ist alles in Ordnung, zeigt dies ein grüner Haken.
  • Detailliert können Sie sich nun alle relevanten Punkte anzeigen lassen.

Basis- und Profi-Datencheck FLYERALARM

Eine eingeschränkte Grundprüfung Ihrer Druckdaten können Sie natürlich auch im Adobe Acrobat Reader, der reduzierten Variante, durchführen. Zum Beispiel, ob die Seitenmaße stimmen oder Schriften eingebettet sind. Für eine umfangreiche Kontrolle Ihrer Druckdaten sollten Sie jedoch auf Acrobat Pro zurückgreifen. Dann steht Ihrem perfekten Druckprodukt nichts mehr im Wege.

Ein Basis-Datencheck ist bei FLYERALARM immer inklusive, wollen Sie absolut sichergehen, ob Ihre Druckdaten in Ordnung sind, empfehlen wir Ihnen den Profi-Datencheck. Vor allem, wenn Ihnen Acrobat Pro nicht zur Verfügung steht. Hier werden Ihre Daten auf Herz und Nieren geprüft für das Ergebnis, das Sie sich vorstellen.

Raphael

About Raphael

Interessiert sich am meisten für neue Techniken und Anwendungsmöglichkeiten, also was man außer Papier noch so alles bedrucken kann. Schreibt nach dem Motto: Was gibt es Schöneres als ein witziges, geistreiches oder komplett absurdes Wortspiel? Genau, zwei.

38 Kommentare

  • Linda sagt:

    Hallo,
    versuche gerade mein Projekt fertig zu stellen. Leider wird mir meine komplette Datei in Adobe acrobat angezeigt, wenn ich Nicht-deviceCMYK einstelle. Woran kann das liegen?
    Ich habe mich komplett an die Vorgaben gehalten, die in ihrem Tutorial „Druckfähiges PDF mit inDesign erstellen“ angegeben sind.
    Über ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße,

    Linda

    • Doreen sagt:

      Hallo Linda,
      vielen Dank für Ihre Frage. Ich habe bei unseren grafischen Experten für Sie nachgefragt. Gerne würden sich meine Kollegen telefonisch mit Ihnen austauschen, um Ihr Projekt schnellstmöglich abzuschließen. Die Telefonnummer und Ihren persönlichen Ansprechpartner sende ich Ihnen in wenigen Minuten per E-Mail zu.

      Auf gutes Gelingen und mit vielen Grüßen aus Würzburg
      Doreen

      • Insa Damke sagt:

        Hallo Doreen,

        bei PDFX3 werden die Profile eingeschlossen, dies für zur Anzeige bei nichtdevice CMYK. Verstehe ich das richtig?
        Wie können wir das Problem (wie bei Linda) lösen?

        Viele Grüße Ida

        • Doreen sagt:

          Hallo Ida,
          das ist richtig. Da das Format PDF/X-3-Daten auch RGB-Farben erlaubt, werden Ihnen beim Prüfen in der Ausgabevorschau unter Nicht-Device CMYK evtl. Grafiken, Bilder oder ganze Bereiche angezeigt, die im PDF/X-3 als RGB vorliegen. Das bedeutet aber nicht, dass Ihre Daten oder ein Teil davon nicht gedruckt werden kann. Die Ansicht dient der reinen Kontrolle.
          Bereiche, die RGB-Farben sowie nicht druckbare Transparenzen oder Sonderfarben enthalten, werden automatisch nach CMYK konvertiert. Dadurch kann es zwar zu leichten Farbabweichungen kommen, gedruckt wird aber trotzdem.

          Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass alle Elemente Ihrer Datei im CMYK-Modus vorliegen, wandeln Sie verwendete Bilder und Grafiken bereits vor dem Einfügen in Ihr Grafikprogramm in CMYK um. Dann muss nachträglich auch nichts kovertiert werden.

          Übrigens: Sie können in der Ausgabevorschau noch gezielter nach Elementen im falschen Modi suchen. Stellen Sie dafür RGB oder auch Volltonfarben anstelle von Nicht-Device CMYK ein. So können Sie ganz gezielt prüfen und gegebenenfalls noch einmal nacharbeiten, wenn Sie sich nicht allein auf die automatische Konvertierung verlassen möchten.

          Viele Grüße aus Würzburg
          Doreen

  • Beatrix Schmidt sagt:

    Hallo zusammen.

    Aus dem Quark 2019 kann ich kein PDF/X-3 exportieren. Welches soll ich nehmen? PDF/X-1a oder PDF/X-4?

    LG
    Trixy

    • Doreen sagt:

      Hallo Trixy,
      herzlichen Dank für Ihre Frage. Mit dem Format PDF/X-1a sollten Sie Erfolg haben und Ihre Datei exportieren können.

      Zum besseren Verständnis:
      PDF/X-1a erlaubt ausschließlich das CMYK Farbmodell.
      PDF/X-3 erlaubt auch RGB Farben.
      PDF/X-4 ist für medienneutrale Anwendungen ausgelegt (Druck, Webanwendungen, etc. )

      Mit vielen Grüßen aus Würzburg
      Doreen

  • Mira sagt:

    Hallo,

    da ich kein InDesign besitze habe ich die Druckdaten für mein mit Heißfolie veredeltes Briefpapier in Photoshop angelegt.
    Laut eurer Anleitung, soll ich alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren, wenn ich das mache werde ich jedoch darauf aufmerksam gemacht, das die Farbkanäle gelöscht werden. Also habe ich alle Ebenen auf eine Ebene reduziert, sodass die Farbkanäle nicht gelöscht werden. Jedoch werden Sie mir im PDF nicht mehr angezeigt, ist dies Korrekt?

    LG Mira

    • Marco sagt:

      Hallo Mira,
      vielen Dank für Ihren Hinweis, tatsächlich haben wir einen Fehler im Tutorial gemacht: Man muss zuerst alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren und anschließend den Volltonfarbkanal anlegen. In der exportieren PDF muss der Farbkanal zwingend vorhanden sein.
      Wir passen das Tutorial sofort an.

      Herzliche Grüße
      Marco

  • Csilla sagt:

    Hallo,
    leider kann ich das FarpprofilISO Coated v2 300% (ECI) nicht installieren, ist alternativ die Verwendung von Coated FOGRA39 möglich, oder gibt das Probleme?

    • Marco sagt:

      Hi Csilla,
      FOGRA39 sind Charakterisierungsdaten, die beim Konvertieren von RGB-Farben zu CMYK-Farben bestimmte Ausgabebedingungen festlegen und damit die Grundlage für verschiedene Farbprofile sind. Tatsächlich liegt den Farbprofilen ISO Coated und ISO Coated 300% F39 zugrunde. Um es kurz zu machen: Sie können FOGRA39 durchaus verwenden, es kann jedoch zu Farbabweichungen kommen.
      Falls Sie mehr über die technischen Aspekte der Umwandlung von RGB zu CMYK wissen möchten, dann finden Sie hier viele nützliche Informationen: https://www.flyeralarm.com/blog/de/von-rgb-zu-cmyk-via-lab
      Ein Schritt-für-Schritt-Tutorial zur Installation von ICC-Profilen gibt’s hier: https://www.flyeralarm.com/blog/de/icc-profile-richtig-verwenden

      Herzliche Grüße
      Marco

  • Stephan sagt:

    Hallo zusammen, ich habe hier ein PDF für eine Visitenkarte, dass nicht als PDF/X-3, sondern PDF/X1-a vorliegt. Als Farbprofil ist nicht ISO Coated v2 300% sondern FOGRA 39 eingebettet. Kann ich die Datei trotzdem bei Euch drucken lassen?

    • Kai sagt:

      Hallo Stephan,

      wir haben bei unseren grafischen Experten nachgefragt. Sie können die Datei, trotz FOGRA 39-Einbettung, problemlos bei uns in Druck geben.

      Viele Grüße
      Kai

  • Susan sagt:

    Hallo liebes Flyeralarm-Team,
    ich habe folgende Frage: Ich erstelle gerade die Druckdaten für Visitenkarten mit partiellem UV-Lack. Auf der Rückseite soll ein Bereich eines Bildes mit dem partiellen UV-Lack überzogen werden. Im Acrobat Pro zeigt es mir für diesen Bereich in der Ausgabevorschau einen Gesamtfarbauftrag von bis zu 400% an (trotz ISO Coated v2 300%; das Bild allein kommt schon knapp an die 300% heran und mit dem Lack drüber bin ich bei ungefähr 400%). Ist das so aufgrund des Lackes richtig bzw. in Ordnung oder muss alles zusammen trotzdem unter 300% bleiben?
    Vielen Dank!

    • Marco sagt:

      Hallo Susan,
      der Lack wird erst nach dem eigentlichen Druck als Veredelung aufgebracht. Dementsprechend zählt der UV-Lack nicht zu den 300 % Farbauftrag und Ihre Druckdaten sind druckbar.
      Hintergrund: Der Farbauftrag von maximal 300 % sorgt dafür, dass während des Drucks nicht zu viel Farbe aufs Papier übertragen wird, sodass die Farbe schnell genug trocknen kann und nicht verschmiert. Der partielle UV-Lack hingegen wird in einem weiteren Arbeitsschritt aufgetragen, sodass die Lackveredelung nicht zu den maximal 300 % gerechnet werden muss. Die 400 % an den veredelten Stellen gehen also in Ordnung.

      Herzliche Grüße
      Marco

  • Hanna sagt:

    Ist der Beitrag hier noch aktuell? Ich habe folgendes Problem: Das angegebene ISO-Farbprofil habe ich installiert, aber erst nachdem ich die Datei mit allen Inhalten angelegt hatte. Ich hatte aber vorher eigentlich alles auf CMYK eingestellt. Die Exportdatei habe ich gemäß des Tutorials zum Druckexport für Flyeralarm ausgegeben. Wenn ich nun in Adobe Acrobat (neueste Version) prüfe, zeigt er mir an, dass eigentlich alles mit RGB angelegt ist. Was mache ich verkehrt?

    • Marco sagt:

      Hallo Hanna,
      versuchen Sie doch mal, Ihr fertiges Design im Nachhinein in das korrekte Farbprofil umzuwandeln. In Adobe InDesign klicken Sie dazu einfach auf „Bearbeiten“ und „In Profil umwandeln…“. Hier müssten Sie das ganze Dokument in den richtigen Farbraum umwandeln können.

      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Marco

  • Ines sagt:

    Hallo,

    ich möchte in Flyeralarm etwas bedrucken lassen, wofür ich nur Pantone C farben benutzen kann. Ich habe jetzt meine CMYK Farbwerte (90 / 50 / 0 / 0) in Pantone (Pantone 2935 C) geändert, weiß nun aber nicht wie ich die PDF exportieren soll. Für Dateien im CMYK habe ich immer den Standard PDF/X-3:2002 genutzt und auch das benötige ECI Farbprofil (ISO Coated v2 300%). Aber wie exportiere ich nun eine Datei aus Illustrator oder InDesign mit einem Pantone Wert?

    Besten Dank im Voraus
    Gruß Ines

  • Jens sagt:

    Bezüglich meiner Anfrage von vor einigen Minuten: Ich konnte das Problem (mit Hilfe von https://www.flyeralarm.com/blog/de/tutorial-druckfaehiges-pdf-mit-indesign-erstellen/) lösen. Beim PDF-Export muss ich „keine Farbkonvertierung“ wählen, weil als CMYK-Farbraum bereits das ISO-Coated-Profil eingestellt ist.

    Vielleicht können Sie mir dennoch antworten, ob die Druckdatei, so wie vorhin beschrieben erstellt, ebenso druckfähig wäre. Vielen Dank.

  • Jens sagt:

    Hallo Raphael,
    ich verzweifle fast und bitte um Hilfestellung.
    Ich exportiere einen Briefbogen (enthält ein Logo-EPS und etwas in Pfade umgewandelten Text) als PDF aus InDesign CC2017. Sämtliche Exporteinstellungen nehme ich dabei nach Ihren Vorgaben vor (PDF/X-3:2002, Konvertierung in Zielprofil ISO Coated v2 300%, dito Name des Ausgabemethodenprofils) – und dennoch zeigt mit Acrobat Pro bei der Prüfung des PDFs in der Ausgabevorschau (Ausgabebedingung: ISO Coated v2 300%) eine leere Seite an, wenn ich DeviceCMYK anzeigen lasse bzw. sehe ich alle Inhalte nur dann, wenn ich Nicht-DeviceCMYK oder aber ICC-basiertes CMYK anzeigen lasse. Egal, was ich noch versuche: der Vektor-Grafik in Illustrator das ISO-Profil zuweisen, in InDesign allen Inhalten das ISO-Profil zuweisen, ebendort ins ISO-Profil umwandeln … am Ergebnis ändert das nichts. Was kann ich noch tun?
    Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe!

    • Raphael sagt:

      Hallo Jens,
      wenn es Ihnen die Inhalte bei „ICC-basiertes CMYK“ anzeigt, ist alles in Ordnung. Das bedeutet, dass die Elemente in CMYK vorliegen und gedruckt werden können.
      Um Sie zu beruhigen: Geben Sie Ihre Dateien in Druck, sollte dennoch etwas nicht stimmen mit dem Farbraum, wird Ihnen dies beim Datencheck angezeigt.
      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Raphael

  • Frank Forts sagt:

    Bei unserer Due Diligence wird von unserem Datenraum ein unveeränderbares Wasserzeichen eingefügt. Wissen Sie wie man das für eine Druckdatei entfernt? Möglicherweise ist es ein Schutz und ich wende mich an dataroomX!

    • Raphael sagt:

      Hallo Frank,
      normalerweise können solche Wasserzeichen nicht einfach entfernt werden, außer von dem jeweiligen Ersteller. Da müssten Sie sich an Ihren Partner wenden, ja.
      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Raphael

  • Urs sagt:

    Hallo zusammen
    Ich glaube, eure Anleitung enthält einen kleinen Bug: Ihr sagt, Nicht-DeviceCMYK sei RGB und müsse noch in CMYK konvertiert werden.

    Das stimmt so nicht, das ist sehr wohl CMYK, aber Indesign schliesst hier die Zielprofile ins PDF ein. Das ist eine unabänderliche Einstellung von PDF-X3, 2002 und 2003, welches ihr verlangt. Wollt ihr DeviceCMYK, müsst ihr PDF-X1a exportieren, hier ist die Standardeinstellung «Profile nicht einschliessen», das führt zu CMYK-PDFs deren CMYK-Werte nur noch über den hinterlegten Output-Intent definiert sind, sie sind als DeviceCMYK = Geräteabhängig. Im Gegensatz dazu sind im Nicht-DeviceCMYK, also ICC-basierten CMYK die Herkunftsprofile noch vorhanden, eine Transformation durch Änderung des Outputintents ist noch möglich.

    • Raphael sagt:

      Hallo Urs,
      stimmt, was Sie schreiben. Das eine schließt ja aber das andere nicht aus. Mit der Auswahl „Nicht-DeviceCMYK“ prüfen Sie alles, das nicht im gewünschten Farbprofil vorliegt. Und das schließt dann auch RGB mit ein.
      Herzliche Grüße
      Raphael

  • Bernd Meyer von dataroomX sagt:

    Wir setzen hier bei dataroomX dem Adobe Acrobat Pro XI ein und können nur sagen: Klasse Ergebnisse bei Flyeralarm! Als Datenraum-Anbieter sparen wir Zeit und haben ein erstklassiges Ergebnis ohne Reklamationen!

  • DDraum sagt:

    Ein sehr erstklassiger Post, der alles erstklassig zusammen fasst. Ich habe mich damals auch durch alle Newcomer-Guides gelesen bevor ich dann nutzliche Angabe gefunden habe. Bei mir ist es immer so, dass ich die meisten Empfehlungen für mehr Spanne zwar kenne, aber dann doch nicht umsetzte. So einen Beitrag zu lesen motiviert dann wieder – habe ich gedacht und bin weiter gesurft. Sowas ist äußerst gefällig! Aber es gibt noch ein Frage dazu – Virtuelle Datenräume DDraum. Es ist vor allem schön zu wissen, dass alle mal klein angefangen habe. Das ist zwar eigentlich klar, aber wird gern vergessen.

    • Marco sagt:

      Hallo,

      vielen Dank für den Kommentar. Vielleicht nutzen Ihnen die weiteren Tutorials unter unserer Rubrik Know-How ebenfalls weiter.

      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Marco

  • Uwe sagt:

    Hallo Raphael,

    gibt es zu Adobe Acrobat Pro XI eine kostenfreie Alternative?

    • Raphael sagt:

      Hallo Uwe,
      zum Erstellen und mehr oder weniger Bearbeiten, Kommentieren oder Konvertieren von PDFs gibt es zwar einige kostenlose Alternativen (z. B. iSkysoft PDF Editor Pro, PDF Creator), wirklich gut sind diese aber nicht. Vor allem zum Prüfen von Druckdaten sind sie jedoch nicht gedacht. Hier gibt es meines Wissens leider keine wirkliche Alternative zu Acrobat Pro, schon gar keine kostenlose. Mit dem kostenfreien Acrobat Reader können Sie zum Beispiel lediglich Basics prüfen, Dinge wie Ausgabevorschau oder Preflight beinhaltet aber eben nur die Pro Version.
      Herzliche Grüße aus Würzburg
      Raphael

      • Lisa sagt:

        Hallo, ich habe beim Export des PDF aus InDesign das Problem, dass mir „1 Problem mit einer Hintergrundaufgabe gefunden“ angezeigt wird und zwar „ICC-Profile der Version 4 wurden beim PDF-Export in ICC-Profile der Version 2“. Woran könnte das liegen? Muss ich beim Arbeiten mit Bildern diese schon vor dem Verknüpfen mit meiner Datei in InDesign in CMYK umwandeln? Viele der Bilder in der entstandenen PDF sind nämlich „NichtDevice-CMYK“, andere aber schon, kann ich das beim Export noch irgendwo einstellen?

        • Kai sagt:

          Hallo Lisa,

          scheint kniffelig zu sein. Wir haben Ihre Fragen an unsere Kollegen der grafischen Abteilung weitergeleitet. Sobald wir eine Antwort erhalten, melden wir uns wieder bei Ihnen.

          Viele Grüße
          Kai

        • Kai sagt:

          Hallo Lisa,

          wir haben eine Antwort von unseren Grafik-Experten erhalten. Wir empfehlen verwendete Bilder immer vorab in CMYK umzuwandeln und diese dann als .jpg in der InDesign Datei zu platzieren. Beim Export sollte keine Farbkonvertierung eingestellt sein.

          Viele Grüße
          Kai

Hinterlassen Sie einen Kommentar