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Sportmarketing: Werden Sie Sponsor!

Von 17. Januar 2018 Juli 4th, 2024 BeInspired
Sportsponsoring

Mit Sportsponsoring steigern Unternehmen Ihre Bekanntheit zielgruppengenau, bauen ein dynamisches Image auf und beweisen Verantwortungsbewusstsein.

FLYERALARM und der Audi FIS Ski World Cup

In atemberaubender Geschwindigkeit brettern Skifahrer beim Audi FIS Ski World Cup legendäre Pisten in Val d´Isere, Courchevel oder Bormio hinunter. Angefeuert vom frenetischen Jubel der Wintersportfans reißen erfolgreiche Fahrer in der Zieleinfahrt die Faust in die Luft. Die Kamera zeigt das strahlende Lachen des Siegers in Großaufnahme, im Hintergrund zu sehen: ein überdimensionales FLYERALARM Logo.

Wenn Sie im Winter 2017/18 den FIS Ski Wold Cup verfolgt haben, könnten Ihnen einige FLYERALARM Logos aufgefallen sein. Zum Beispiel auf Banden im Zielbereich, auf Torflaggen oder auf den Startnummer-Leibchen der Skifahrer. Obwohl es auf den ersten Blick keine Verbindung zwischen einer Online-Druckerei und Sport gibt, haben sich die Verantwortlichen entschieden, Sportsponsoring als Kommunikationsmittel zu verwenden. Aber warum?

Sportmarketing: Warum sollten Sie Sponsoring betreiben?

Die Gründe für ein Sponsoring-Engagement sind vielfältig. Natürlich lässt sich durch Sportmarketing allgemein die Bekanntheit eines Unternehmens steigern. Gleichzeitig nutzen Firmen durch die Unterstützung einzelner Sportlerinnen und Sportler, von Vereinen, Wettkämpfen oder Verbänden das positive Image der Geförderten für ihre eigenen Zwecke. So unterstützt ein bekannter deutscher Automobilhersteller, der für die Entwicklung des Allradantriebs für Straßenfahrzeuge bekannt ist, seit Jahren verschiedene Wintersportevents. Die Botschaft dahinter lautet: „Mit unserem Allradantrieb kommen Sie selbst bei schwierigsten Witterungsbedingungen sicher ans Ziel.“

Sport ist spontan, emotional, spannend, unberechenbar – nicht nur Athleten und Athletinnen, sondern auch die Fans stehen unter Stress und fiebern mit. Wie aus der Werbepsychologie bekannt, sind Rezipienten unter diesen Bedingungen besonders empfänglich für (Werbe-)Botschaften. Auch deshalb wird Sportsponsoring deutlich positiver wahrgenommen als gewöhnliche Werbung. So empfinden laut SPORT+MARKT beispielsweise rund 74 Prozent der Zuschauerinnen und Zuschauer Trikotwerbung nicht als störend, bei TV-Spots hingegen liegt dieser Wert lediglich bei 17 Prozent. All diese Vorteile nutzen nicht nur multinationale Unternehmen für ihre Werbemaßnahmen. Gleichermaßen können kleine und mittlere Unternehmen Sportsponsoring als Marketingkanal nutzen, um ihre lokale Bekanntheit zu steigern.

Sie fragen sich, wie Sie die eben beschriebenen Emotionen am besten triggern können? Zum Beispiel mit einem eigenen Maskottchen oder Werbecharakter, den Sie am Spielfeldrand umherlaufen lassen oder auf gesponserte Trikots und Co. aufdrucken. Mehr dazu hören Sie im  FLYERALARM Podcast, Folge: #21 Werbefiguren und Maskottchen: kreativ und clever oder Kinderkram? Timm Osterhold (Geschäftsführer, Director und Animator bei FIFTYEIGHT Animation) berichtet hier über die Kreation, die Vorteile und die Effekte kreativer Charaktere, die Marken zum Leben erwecken.

Wen Sie mit Sponsoring unterstützen können

Grundsätzlich können Sie Einzelsportler, Vereine, Verbände, Ligen, Pokalturniere oder einzelne Events sponsern. Sie sollten sich nur im Klaren darüber sein, wie viel Sie in Ihr Sponsoring investieren möchten. Je professioneller die von Ihnen unterstützte Organisation, desto teurer das Sponsoring. Professioneller Sport bekommt allerdings mehr mediale Aufmerksamkeit, wodurch Ihre Botschaft breit gestreut und von vielen Menschen wahrgenommen wird. Doch auch beim Amateur- und Breitensport lohnt sich ein Sportmarketing. So können Sie hier mit deutlich weniger finanziellem Einsatz sehr effektiv lokale Werbung machen.

Vertrauen ist gut, ein Vertrag ist besser

Schließen Sie mit Ihrem Partner einen Sponsoring-Vertrag ab, indem Sie Ihre eigenen Leistungen sowie die Leistungen des oder der Gesponserten genau definieren. Möglicherweise bietet sich für Sie ein Barter-Deal an. Bei einem solchen erkaufen Sie sich die Werbeleistung nicht mit finanzieller, sondern materieller Unterstützung. Als Einzelhändler für Sportartikel könnten Sie das von Ihnen unterstützte Team mit Spiel- und Trainingskleidung ausstatten und dafür Ihr Logo auf verschiedenen Werbemitteln des Vereins veröffentlichen lassen. Ein Metzger könnte beispielsweise vereinbaren, einen Bratwurststand auf dem Sportgelände zu betreiben und die Einnahmen mit dem Verein zu teilen. Dafür darf er auf Banden, Bannern, Sponsorentafeln, auf der Vereinshomepage oder dem Vereinsmagazin Werbung schalten. Worauf Vereine bei der Sponsorensuche achten, erfahren Sie ebenfalls hier im Blog.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Das A und O für den Erfolg Ihrer Sportmarketing- und Sponsoring-Aktivitäten sind möglichst genaue Kenntnisse über Ihre Zielgruppe. Möchten Sie Ihre Bekanntheit und Marktdurchdringung steigern, so sollten Sie einen Partner finden, dessen Publikum möglichst genau zu Ihrer Zielgruppe passt. Zum Beispiel sind Zuschauende bei einem Amateur-Football-Team vorwiegend jung, sportbegeistert (jedoch nicht zwingend selbst sportlich), männlich und amerikanophil. Dazu passen als Werbepartner beispielsweise Brauereien, Fahrschulen, Einzelhändler für Männermode, Sports-Bars, Burger-Restaurants, Taxiservices, Autohäuser …

Alternativ können Sie ganz bewusst einen Sponsoringpartner suchen, dessen Publikum nicht Ihrer Kernzielgruppe entspricht, diese jedoch erweitern könnte. Für das oben genannte Football-Team sind zum Beispiel Banken mit Aktionen für junge Menschen, Bauunternehmen, die das Thema Zukunftsplanung und Häuserbau im Fokus haben, oder Handwerksbetriebe auf der Suche nach zukünftigen Azubis als Sponsor denkbar.

Die Wahl des richtigen Werbemittels

Haben Sie sich mit Ihrem potenziellen Partner über ein Sponsoring geeinigt, bleibt nur noch die Wahl der passenden Werbemittel. Besonders großflächig werben Sie beispielsweise auf Bannern oder Flaggen. Bedrucken Sie diese Produkte mit zeitlosen Designs, sodass Sie sie auch über einen längeren Zeitraum verwenden können. Auch auf Gastroartikeln, vom Pappteller bis zum Becherhalter, lassen sich prima Werbebotschaften unterbringen. Je nach Platzangebot könnten Sie auch einen Infostand an einem von vielen Zuschauern frequentierten Standpunkt auf dem Gelände Ihres Sponsoringpartners aufstellen. Organisieren Sie ein Gewinnspiel, verteilen Sie Give-aways, bedruckt mit Ihrem Logo sowie mit dem Wappen des Vereins – so kommen Sie garantiert mit zahlreichen Fans ins Gespräch.

Tipp: Wenn Sie eine Mannschaft mit Ausrüstung sponsern möchten, können Sie sich die Kosten für die Anschaffung der Trikotsätze oder Trainingsanzüge mit FLYERALARM Sports teilen. Auf der Vorderseite wirbt FLYERALARM, auf der Rückseite ist noch viel Platz für Ihr Logo.

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Marco

Über Marco

Marco wurde das Bloggen in die Wiege gelegt und er ist die fleischgewordene Textmaschine im Team. Sein Interessengebiet ist groß und die Ideen sprudeln nur so aus ihm heraus. Ein Steckenpferd hat er: ökologische und gleichzeitig ökonomische Druckverfahren.

2 Kommentare

  • Bassam Hnaino sagt:

    Hallo Marco, ich suche ein Sponsor für den Radsport im Freizeit. Ich will gerne ein Sponsor hinter mir stehen haben.
    Was gibt es da für Möglichkeiten für Hobby Radsportler.?
    Liebe Grüße Bassam

    • Marco sagt:

      Hallo Bassam,
      für Hobby-Radsportler ist es eher schwierig, ein klassisches Sponsoring zu akquirieren. Ziel von Unternehmen ist es ja, die eigene Marke über Sportler bekannt zu machen. Wenn diese Sportler aber nur in ihrer Freizeit und ohne Publikum unterwegs sind, sieht den Support ja niemand.
      Vielleicht wäre der Weg vieler Influencer eher etwas für dich: erst über soziale Netzwerke eine Reichweite aufbauen und dann Unternehmen nach (materieller) Untersütztung fragen.

      Herzliche Grüße
      Marco

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